Airbnb expandiert nach China

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Airbnb China
Airbnb China Beitragsbild

Airbnb sieht großes Potential in China

HONG KONG Den Chinesen gefällt die lukrative Idee, ihre Wohnung zu vermieten. Was sie jedoch nicht unbedingt so mögen, sind Fremde im Haus.

Die chinesische Version von Airbnb,  Xiaozhu startete eine große Informationskampagne und half den ersten Gastgebern mit Technologie ( Passwortgeschützte Schließsysteme) und etwas Style in den Wohnungen. So so startete das Unternehmen etwas schleppend in den neuen Markt

Das dieser Markt hart umkämpft wird, ist mit der Tatsache, dass alleine 500 Milliarden Dollar mit inländischen Touristen generiert wurde, erklärt.

Top oder Flop?

Shanghei Ganze Unterkunft Airbnb
Shanghei Ganze Unterkunft Airbnb

Am vergangenen Mittwoch enthüllte Airbnb in Shanghei ihren neuen chinesischen Namen – Aibiying, der bedeutet, „Sich gegenseitig willkommen zu heißen“ – Besondere Angebote, wie zum Beispiel die Möglichkeit bei Buchung ,die Shanghaier Oper hinter den Kulissen zu besuchen, sollen neue Kunden anlocken. Die Mission ist, es jedem möglich zu machen, für wenig Geld in den Städten Urlaub zu machen.

Schwieriger Markt

Ob das sonst so erfolgreiche Konzept bei den Chinesen fruchten wird, wird sich erst weisen. Gegenüber Fremden ist diese Kultur sehr konservativ eingestellt. Die kulturellen Barrieren sind bedeutsam. In einem Land, in dem das Haus bisher nur für  die engste  Familie gedacht war, ist die Vorstellung,  es gegen Geld an Touristen zu vermieten, noch sehr ungewohnt.
Es wird wohl eine Weile dauern, bis das Konzept aufgeht.

Zudem ist der Markt bereits hart umkämpft. Wie schon erwähnt, teilten sich Xiaozhu und der regionale Anbieter Tujia bisher den brandneuen Markt. Dazu kommt die schwierig zu durchblickende chinesische Rechtslage. In in einem Land, in dem Google gesperrt ist, wird es auch schwierig werden Europäische Kunden zu animieren. Bemüht, die chinesische Rechte einzuhalten bedeutet auch, dass sämtliche Daten der Kunden vom chinesischen Geheimdienst in Datenbanken gespeichert werden müssen. Ob das dem europäischen Reisenden unbedingt so gefällt, gilt abzuwarten.

Bisher war Beschaffung von Visas etwas kompliziert und langwierig. Ob sich das ein Individualreisender antun möchte, ist jetzt die Frage.

Zwar sucht Airbnb aus diesem Grund auch noch Partner und China Spezialisten, aber welches Unternehmen ist bereit in diesen wackeligen Markt zu investieren? Wir dürfen gespannt sein und behalten das Thema im Auge.

Wer sich für China und Airbnb interessiert findet auf drei Plattformen ca 80.000 Angebote.

Hier ein paar Beispiele.
https://www.airbnb.at/rooms/8608503?s=LQXjR0vn

https://www.airbnb.at/rooms/8728954?s=LQXjR0vn

https://www.airbnb.at/rooms/5116533?s=LQXjR0vn

Lasst uns  an Eurer Erfahrung teilhaben uns schickt uns Eurer Feedback an office@lifestyleluxurybrigade.com

Hier die Links:

https://www.airbnb.at/s/China/all

http://www.xiaozhu.com/

https://www.tujia.com/

 

 

 

 

 

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