Im Moment kaum noch zu überhören, und zu übersehen, die Werbung für den heutigen Black Friday. Aber was ist denn das eigentlich genau, und hält er, was er verspricht? Rabatte bis zu 60 %? Ist das realistisch, oder doch nur eine dicke fette Marketing Blase. Ich hab mir das jetzt mal genauer angesehen.

Black Friday
In den großen Handelsketten wird heute viel Trubel erwartet.

Woher kommt der Begriff Black Friday überhaupt?

Meine Assoziation zum Begriff “Black Friday” verbinde ich eher mit dem legendären Börsenkrach an der New Yorker Börse im Oktober 1929, als diese bereits am Donnerstag völlig zusammenbrach und uns in Europa, durch die Zeitverschiebung, die Katastrophe am Freitag bescherte.

Aber laut Wikipedia hat dieses Ereignis nichts mit dem Black Friday Rummel zu tun, der sich im Moment in USA und in Europa abspielt. Es ist der Tag nach Thanksgiving, der in Amerika gerne als Fenstertag oder Brückentag genutzt wird und die Weihnachtssaison in den Geschäften einläutet. Somit ist dieser Tag ein wichtiger Schlüsseltag, den Wirtschaftsanalysten nutzen um die aktuelle Kaufkraft am Markt zu ermitteln und erste Prognosen für das gesamte Weihnachtsgeschäft berechnen können.

So weit einmal zur Theorie.

Was bringt der Black Friday wirklich an Ersparnissen?

In Europa sind vor allem die Online Portale, wie Amazon, sehr fleissig am Preisschlager bewerben, und auch im Einzelhandel der großen Elektrohändler spielt es sich vermehrt ab.

Black Friday
Das Weihnachtsshopping hat begonnen. Startschuss in den Feiertagswahnsinn.

Doch bei genauem Hinsehen fällt auf – So günstig, wie angekündigt sind diese Angebote gar nicht. Denn man bedient sich vielerorts an einem kleinen Trick. Die 60 % Preisnachlässe kommen tatsächlich oft gar nicht zustande, da man diese vom Listenpreis, oder der sogenannten Preisempfehlung der Hersteller berechnet. Dies sind jedoch nicht die standardmäßigen Marktpreise. Denn der Preis, den der Händler vom Hersteller erhält, wird natürlich bereits rabattiert.

Auch am Black Friday sollte man gründlich vergleichen

Hier gilt es nun, auch einen Blick auf andere Anbieter zu werfen, womit sich die Ernüchterung breit macht. Denn der wirkliche Preisnachlass macht nach dieser empfehlenswerten Recherche dann nur noch 10 – 25 % aus. Und das ist der realistische Rabatt.

Wenn auch immer noch günstiger wie bei anderen Tagen, gefällt das den Verbraucherschützern so gar nicht.

Das Portal Mydealz nahm den Black Friday ebenfalls unter die Lupe und analysierte von 2012 – 2015 um die 1.500 Angebote, am jeweiligen Black Friday.

Die Wahrheit – Fakten aus den vergangenen Jahren

Der Auswertung zufolge konnten Konsumenten bei den Black-Friday-Aktionen in den Jahren 2012, 2013 und 2014 bei Smartphones eine durchschnittliche Ersparnis von 26 Prozent, bei Spielekonsolen von 20 Prozent, bei Fernsehern von 11 Prozent und bei Mode von 50 Prozent erzielen.

Fazit: Schau heute genau auf die lockenden Preise und vergleiche verschiedene Hersteller, vor allem jene die NICHT dem Black Friday folgen, und somit hast du einen guten Überblick, was du dir bei diesem Einkaufsbummel tatsächlich ersparen kannst.

Viel Spass beim Einkaufen, wir sehen uns dann Montag zum Cyber Monday wieder 🙂

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Marion
Sie ist die Initiatorin des LSLB-Magazins. Neben ihrer Tätigkeit im Management und Entwicklung, findet sie aber immer noch Zeit, selbst über die schönen Dinge des Lebens zu schreiben. Ihr Fokus liegt auf Hotelchecks und Städtereisen, Tipps und Tricks rund um das Thema. Sie hat eine Schwäche für den afrikanischen Kontinent und begleitet den Abenteuer Redakteur, wann immer sie kann in die Weiten der afrikanischen Savannen. Zudem ist sie der richtige Ansprechpartner, wenn es um Deine Werbeschaltung geht, oder um Anfragen zu Kooperationen.

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