Erlebe das echte Albanien – Filmtipp

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Mit Lumturi – auf der Suche nach dem wahren Reichtum erlebst du das echte Albanien. Deborah und Max Furin erzählen über ihre Erfahrungen als Familien Camper in einem der ärmsten Länder Europas – Filmempfehlung.

Camping in Albanien Filmtipp
Constantin heißt der kleine Van, mit dem die Familie unterwegs ist.

Vorurteile über Albanien

Wir stehen an der Grenze und ich bin nervös. So viele Vorurteile wurden uns über dieses Land an den Kopf geworfen und so schleicht sich ganz ungewollt die Frage ein, ob vielleicht irgendeines dieser Vorurteile wahr sein könnte. Am Mast neben dem Grenzübergang weht eine rote Flagge im Wind, mit einem schwarzen, zweiköpfigem Adler drauf. Es ist die Flagge eines Landes, das zu den ärmsten auf dem europäischen Kontinent zählt. Es ist die Flagge von Albanien. Nicht nur in Deutschland, auch in den Nachbarland Kroatien und Montenegro hat man uns eindringlich davon abgeraten dort hin zu reisen. „Es ist zu gefährlich dort, mit zwei Kindern“, sagt uns zuletzt ein Mann in Montenegro. Ich wette, der Montenegriner der uns diese Worte an den Kopf geknallt hat war noch niemals in Albanien, genau so wenig, wie die vielen anderen Personen, die uns mit den zahlreichen Vorurteilen über dieses Land konfrontiert haben. Denn kaum einer weiß wirklich etwas über dieses Land.

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Albanien – im Herzen reich

Bereits 24 Stunden nach unserem Grenzübertritt wissen wir, dass keines dieser Vorurteile wahr ist. Albanien ist zweifellos arm. Etwas, dass man bereits auf dem ersten Blick sehr deutlich sieht. Straßenhunde, Müllberge, heruntergekommen Wohnhäuser, Menschen, die in Mülltonnen nach Essen suchen und dennoch ist dieses Land so unglaublich reich.

Albanien trägt im Herzen ein Reichtum, der keine Währung braucht und mit Geld nicht zu bezahlen ist.

Dieses Land steckt voller Liebe für jeden, der es bereist.

Über die Herzlichkeit der Menschen

Während wir an unserem ersten Tag durch die Straßen von Shkodra laufen, winkt uns auf der anderen Straßenseite ein Mann. Wir winken zurück und er bittet uns, doch hier etwas zu trinken. Wir sind uns ziemlich sicher, dass er das Café hier etwas unterstützen möchte, und dennoch stimmen wir ganz selbstverständlich zu. In Albanien kostet ein Kaffee allerdings auch nur 0,50€, verhältnismäßig zu dem Durchschnittseinkommen eines Albaners von 350€ für eine 6 Tage Woche und keinem Anspruch auf Jahresurlaub. Nach kurzer Zeit steht der Mann jedoch auf, bezahlt unsere Getränke und verabschiedet sich.

Albanien Impressionen Menschen
Impressionen vom Stadtleben in Albanien

DAS ist die Herzlichkeit Albaniens, damit meine ich nicht das dir jemand deine Getränke bezahlt, sondern die Tatsache, dass obwohl diese Menschen so viel weniger besitzen als du selbst, Geld für sie keinen so hohen Stellenwert hat. Es ist ihnen so viel wichtiger, mit dir Zeit zu verbringen als die Paar albanische Lek. Das ist nur eine von so vielen Situationen, die wir auf unserer Reise erleben durften und die Herzlichkeit Albaniens spürt man im gesamten Land.

Die schönsten Landschaften Albaniens

Kaum einer weiß auch, wie wunderschön dieses Land ist und dass es voller Naturschönheiten steckt. Türkis blaue Flüsse, ziehen sich durch das gesamte Land, spektakuläre Schluchten, heiße Schwefelquellen, eindrucksvolle Bergregionen und sogar der schönste Canyon Europas findet man hier vor. 

Das echte Albanien Landschaft
So schön ist Albanien.

Albanien ist wunderschön und seine Menschen sind wunderschön. Albanien hat uns gelehrt, dass Armut der Herzlichkeit und Liebe nichts anhaben kann.

Wahrer Reichtum fängt im Herzen an und braucht keine Währung.   

Albanien mit dem Camper entdecken – Filmtipp

“Lumturi – auf der Suche nach dem Wahren Reichtum” ist der Film zu unsrer Geschichte und zeigt unser knapp 2-monatigen Reise durch eines der ärmsten Länder Europas und wie wir Liebe und Herzlichkeit fanden an einem Ort, wo man es am wenigsten erwarten würde. 

Über die Familie Furin

Die Furins, das sind Deborah, Max, ihre Kinder Isabella und Noah und ihre zwei Hunde. Mit ihrem Van, den sie liebevoll Constantin nennen, sind sie gerne unterwegs. Darum lautet auch ihre Homepage Constantinsdirary.
Auf diese Art möchten Max und Deborah ihren Kindern zeigen, wie bunt die Welt ist, aber auch das es nicht selbstverständlich ist, in welchem Standard man in Deutschland lebt. Reisen können Vorurteile und Berührungsängste beseitigen.

Text und Bilder: © Deborah & Max Furin

Damit die beiden Ihre Mission weiterführen können freuen sich die beiden über Spenden für ihren wirklich aufwändig gestalteten Film. 

Du kannst Sie mit  einer kleine Spende hier unterstützen.

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DANKESCHÖN

Ich hoffe, wir sehen bald noch mehr von Euch! Liebe Grüße, das LSLB-Magazin Team.

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2 Kommentare

  1. Ihr Lieben,
    was für eine schöne Tour. Wir haben auch mit Alabien geliebäugelt. Waren in den letzten 20 Jahren auch schon viel in Kroatien, Monte Negro und Bosnien unterwegs. Eigentlich hatten wir für 2020 die erste Tour geplant aber dann hat uns Corona erst einmal einen Strich durch die Rechnung gemacht. Aber aufgeschoben ist ja zum Glück nicht aufgehoben. Euer Bericht macht defintiv Lust auf mehr. 🙂
    Liebe Grüße
    Tanja

  2. Liebe Marion, liebe Familie Furin,
    Albanien steht bei mir auch schon länger auf der Wunschliste – vor allem, weil ich bisher so viel Gutes gehört habe und soooo tolle Bilder gesehen habe. Letztes Jahr war Albanien in Sachen Urlaubsziel schon weit vorne, aber dann wurde es doch (zum ersten Mal) Ägypten. Nach dem Beitrag hab ich direkt noch mehr Lust bekommen – und bin schon gespannt auf den Film, den ich mir heute Abend anschauen werde.
    Beste Grüße von Miriam von Nordkap nach Südkap

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