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Ich möchte mich heute anlässlich des jungen Jahres 2018 mit den unbequemen Wahrheiten, die uns die Modeindustrie nicht verrät, befassen:
Die Branchenriesen investieren Millionen in PR-Kampagnen und gehen sogar so weit, dass sie in „nachhaltige Kollektionen“ investieren und deren Erlös für karitative Zwecke spenden. Doch trotz all dieser Anstrengungen, ist die Modebranche eine der schmutzigsten Industrien der Welt.

Gift in der Kleidung
Quelle: Greenpeace

Wußten Sie, dass…

…die Modeindustrie Konzepte entwirft, dass Sie sich schon nach einer Woche (!) OUT fühlen sollen.

Früher gab es saisonbedingte Kollektionen: also Frühling – Sommer – Herbst und Winter. Heute gibt es mindestens 50 „Mini Jahreszeiten“! Das Ziel der Fast Fashion Ware ist es, dem Konsumenten so viele Kleidungsstücke wie möglich zu verkaufen und ihm ständig das Gefühl zu geben, keine „trendige“ Kleidung mehr zu tragen.

…die Kleidung zum Wegwerfen konzipiert ist.

Fast Fashion Riesen befassen sich nur mit ihrem Gewinn. So weit so gut – aber das Konzept dahinter: die Klamotten fallen nach der ersten Wäsche auseinander! Man muß wieder neue kaufen.

…“Rabatte“ nicht wirklich Rabatte sind.

Sparsame Kunden lieben die Idee, in einem Outlet Store Designer-Labels zu einem Bruchteil des Preises zu bekommen. Doch diese „überschüssige“ Ware hat vorher noch nie ein Designer-Label gesehen! Tatsache ist, dass Outlet Stores Deals mit Designern aushandeln, sodass die Labels an billig gemachte Kleidung aus Fabriken mit geringer Qualität angebracht werden dürfen.

Blei und andere gefährliche Chemikalien in unserer Kleidung sind.

Gift in der Kleidung
Vergiftete Seen, verseuchte Flüsse.
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In den beliebten Fast Fashion Ketten werden bleiverseuchte Geldbörsen, Gürtel und Schuhe verkauft – obwohl vor Jahren eine Vereinbarung unterzeichnet wurde, die den Einsatz von Schwermetallen begrenzen sollte. Denn Bleibelastung erhöht das Risiko von Unfruchtbarkeit bei Frauen und wurde mit Herzinfarkten, Schlaganfällen und Bluthochdruck in Verbindung gebracht.

Zusätzlich zur Blei-Verunreinigung finden sich Pestizide, Insektizide, Formaldehyd, Flammschutzmittel und andere möglicherweise krebserregende Stoffe in unserer Kleidung.

Sollte uns das kümmern? Ja, sollte es! Denn wir werfen knapp 30 Kilogramm Textilien jedes Jahr weg, wir spenden es nicht, nein wir WERFEN ES WEG! Das ist jedoch äußerst problematisch, da diese belasteten Kleidungsstücke auch noch aus synthetischen Fasern bestehen, die aus Erdöl hergestellt werden und es wird Jahrzehnte dauern, bis diese vollständig abgebaut sind.

Wie können wir aus diesem Teufelskreis aussteigen ??

Zuerst einmal informieren, informieren, informieren. Bewusster und kritischer einkaufen, z.B. in Läden mit nachhaltiger Ware.

Das sind vor allem Vintageläden, die eine edle Form des Recyclings sind, denn die Stoffe der 20er Jahre bis zu den 70erJahren kannten noch keine Giftstoffe. Auch unabhängige Jungdesigner, die einheimische Stoffe verwenden und kleine Geschäfte, die keine Massenware anbieten, sind zu bevorzugen.

Und vor allem, weg vom Motto „Geiz ist geil“!

Schließen wir uns der wachsenden Bewegung von „Slow Fashion Anhängern“ an, mit dem neuen Motto: „Wer billig kauft, kauft teuer“!

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