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Ford Mustang Mach-E – Pony Car unter Strom

Bei einem Mustang denkst du an ein wild lebendes Pferd in Nordamerika oder aber an eine der Ikonen des Automobilbaus, den Ford Mustang – im Idealfall mit sonor blubberndem V8 Benzinmotor.

Neuerdings – mit Blick in die Mobilität der Zukunft – erweitert um den Mustang Mach-E. Ein Elektro-SUV in sportlich geschnittenem Gewand und forschem Auftritt.

Mustang – von der Ikone zum Icon

Ford vereint in diesem Elektro-Modell Design-Zitate der letzten Mustang Coupès, wie beispielsweise die Gestaltung der Frontpartie mit den schmalen Scheinwerfern und den Wölbungen auf der Motorhaube. Weiters erkennst du am Wagenende die traditionellen, dreiteiligen, vertikalen Rückleuchen und das bullige Heck mit ausgeprägten Kotflügeln. Die nach hinten abfallende Dachlinie sieht trotz vier Türen stark nach schnittigem Coupé aus. 

Mustang Mach-E
Mustang Mach-E

Nimm Platz im Mach-E

Wenn du im Ford Mustang Mach-E erstmals Platz nimmst fällt dir das schlichte, minimalistische Innenraumdesign auf.

Mustang Mach-E
Das Lenkrad des Mach-E ist griffig und fühlt sich gut an. Das Logo in der Mitte damit du nicht vergisst, dass du in einem Mustang sitzt

Ein riesiger TouchScreen in der Mittelkonsole und ein kleines Display hinter dem Lenkrad. Mit der Bedienung wirst du gut zurecht kommen. Die Menüführung ist intuitiv und einfach. Dazu ein Drehknopf als Fahrwählhebel – das wars eigentlich. Ach ja… ein mächtiger Drehknopf am unteren Ende des großen Touchscreens steht dir für die Lautstärkeregelung zur Verfügung. Also ich mag das!

Mustang Mach-E
Das Cockpit präsentiert sich modern und aufgeräumt. Beim großen TouchScreen in der Mitte lässt Tesla schön grüßen

Die Qual der Wahl

Den Ford Mustang Mach-E kannst du in unterschiedlichen Motor-/Antriebsvarianten bestellen:

 

E-Motor

Standard Range

E-Motor

Extended Range

Dual-E-Motor

Standard Range

Dual E-Motor

Extended Range

Motore

1

1

2

2

Batterie (kWh)

75,7

88

75,7

88

Antrieb

Heck

Heck

Allrad

Allrad

Leistung (PS)

269

294

269

351

Drehmoment (Nm)

430

430

580

580

0-100 Km/h

6,1

6,2

5,6

5,1

Top-Speed

180

180

180

180

Reichweite (Km)

440

610

400

540

Unser Testauto ist das Modell ‘E-Motor – Extended Range’.

Woow – fetzt!

Nach dem Losfahren genießt du das volle Drehmoment vom Stand weg – das kennst du bereits aus anderen Elektroautos. Knappe 300 PS und 430 Nm verhelfen dem Mustang den Standard-Sprint von 0 auf 100 Km/h in 6,2 Sekunden zu absolvieren. Der Vortrieb endet bei elektronisch abgeregelten 180 Km/h – ausreichend für österreichs Autobahnen.

Mustang Mach-E
Fahrleistungen und Fahrverhalten gehen in die sportliche Richtung

Sparefroh?

Beim Verbrauch schlägt sich dieses E-SUV garnicht mal so schlecht. Vernünftig und vorausschauend gefahren, kannst du diesen mehr als 2-Tonner mit 20-25 kWh/100 Km bewegen. In Anbetracht von Gewicht und Leistung, ein ordentlicher Wert.

Mustang Mach-E
Über das große Display in der Mittelkonsole lässt sich der Ladevorgang überwachen

Sportlicher Komfort

Das Fahrwerk schafft den Spagat zwischen Komfort und Sportlichkeit erstaunlich gut. Klar, die 2,1 Tonnen Leergewicht kannst du nicht leugnen. Trotzdem verhält sich der Mach-E sehr behende und wetzt vergnügt um die Ecken. Die Lenkung trifft mit ihrer Leichtgängigkeit den amerikanischen Geschmack – ich vermute, dir wird sie etwas zu gefühllos sein.

Mustang Mach-E
So ein Drift auf der Wiese macht einfach Spaß!

Open the door

Ein cooles Feature möchte ich dir nicht vorenthalten. Der Öffner der Türen ist nicht mehr mechanisch sondern ein kleiner Druckknopf, der die Türe elektrisch zur Öffnung freigibt. Die Fahrertüre kannst du optional mit einem Zahlencode sichern.

Mustang Mach-E
Ja, das ist eine Autotüre und kein Tresor. Zugangssicherung mittels Zahlencode

Laderaum

Platz für Gepäck findest du vorne und hinten. Vorne – der ‘Frunk’ (= Front-trunk) – eine Kunststoffwanne, die du bei Bedarf mit Trennwänden abteilen kannst. Das kommt mir praktisch vor.

Polestar 2
Kabelsalat, wie in den meisten Elektroautos. Hier in den Frunk reingewurschtelt

Ebenso der hintere Kofferraum, der sich durch die Umlegbaren Rücksitzlehnen flexibel erweitern lässt. Die Heckklappe öffnet übrigens nicht elektrisch – da musst du Hand anlegen, so wie früher.  

Mustang Mach-E
Die Heckklappe gibt den relativ geräumigen und flexiblen Gepäckraum frei

Fazit des Redakteurs

Der Mach-E zitiert seinen Benzinbruder mit Bravour. Die Front mit den schmalen LED-Scheinwerfern und das Heck mit den drei Leuchteinheiten links und rechts sowie den bullig ausgestellten hinteren Kotflügeln. Der Innenraum ist funktionell und modern. Die versprochene Reichweite von 610 Km ist im Alltag kaum erreichbar – bis zu 500 sollten sich ausgehen. Ausreichend Power und ein sportliches Fahrverhalten runden den positiven Eindruck ab.  

Mustang Mach-E
Der Herr Redakteur macht einen zufriedenen und entspannten Eindruck

Daten & Fakten des Testfahrzeuges

  • Fahrzeug: Ford Mustang Mach-E Extended Range RWD 
  • Motor: Elektro
  • Leistung kW/PS: 216/294 
  • Drehmoment Nm: 430
  • Kraftübertragung: 1-Gang Elektroantrieb
  • Antriebsart: Heckantrieb
  • Beschleunigung 0-100 Km/h: 6,2 Sek.
  • Höchstgeschwindigkeit: 180 Km/h
  • Reichweite (WLTP-Norm): 610 Km
  • Stromverbrauch (WLTP-Norm): 16,50 kWh/100 km
  • Testverbrauch: ca. 24 kWh/100 Km
  • Länge: 471,3 cm
  • Breite: 209,7 cm (mit Außenspiegeln)
  • Höhe: 162,4 cm
  • Radstand: 298,4 cm
  • Wendekreis: 11,6 m
  • Kofferraumvolumen: 322-1.420 Liter
  • Batteriekapazität: 99 kWh
  • Leergewicht: 2.111 Kg
  • Felgen: 7,0J x 18
  • Reifen: 225/60 R 18
  • Preis des Testautos: EUR 61.100,-
  • Sonderausstattung: Metallic Lackierung, Panoramadach, Premium-Polsterung, vielfach elektrisch verstellbare Vordersitze
  • Online-Konfigurator: Ford Mustang Mach-E
Mustang Mach-E
Das Logo bestätigt: du sitzt in einem Ford Mustang – auch wenn das Brabbeln des V8 Big Blocks fehlt

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Text und Fotos: Andreas Icha

Andreas Icha
Andreas Ichahttps://andreasicha.com/
Mein Name ist Andreas Icha und ich lebe in Wien. Der Auto-Virus wurde mir bereits in die Wiege gelegt - ich kann also wirklich nichts dafür. Meinen geschätzten Leserinnen und Lesern meine ErFAHRungen in Wort und Bild nahe zu bringen erfüllt mich mit großer Freude. Zahlen, Daten und Fakten zu einem Fahrzeug sind wichtig. Noch mehr Bedeutung messe ich den Emotionen und Gefühlen bei, die ich mit Vergnügen in Worte fasse. Die Marke Jaguar übt bereits seit Kindheit eine Faszination auf mich aus. Das darf ich als Vorstandsmitglied im Jaguar Daimler Sports & Touring Car club (www.jdost.at) ausleben. Die Grenzbereiche im Motorsport lerne ich beim Fahren mit meinem Schalt-Kart kennen (www.amphoraracing.wordpress.at)

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