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Jaguar F-PACE – Allrad-Katze mit bärenstarkem Motor

Vor mir steht der Jaguar F-Pace der aktuellsten Version in einem brillanten dunklen blau.  Jaguar nennt es ‚portofino blue‘. Der große Kühlergrill mit dem Jaguar typischen Muster und die neu gezeichneten Scheinwerfer lassen den Jaguar sehr edel auf seinen 18-Zöllern dastehen. Dank den Künsten der Jaguar-Designer wirkt der F-PACE zierlicher als er ist. Ich bin schon sehr neugierig auf die weiteren Highlights im Innenraum und auf die Fahreindrücke.

Jaguar F-PACE
Die Kiemen mit Leaper am vorderen Kotflügel zeugen von Eleganz und Stil

Luxuriöser Innenraum

Du öffnest die Fahrertür zum Innenraum und blickst – zumindest bei unserem Testwagen – auf strahlend helles Leder. Das Lenkrad ist zweifarbig bezogen. An der Außenseite schwarz und eine helle Innenseite. Sehr geschmackvoll, wie ich finde.

Jaguar F-PACE
Im Innenraum des Jaguar F-PACE dominieren edle Materialen – die Verarbeitung ist TOP

Sofort fällt dir der luxuriöse Innenraum auf. Das Interieur glänzt mit hochwertigen Materialien, die nicht nur hübsch anzusehen, sondern auch zum Berühren animieren.

Zukunftsreifes Cockpit

Das Cockpit ist in der Zukunft angekommen. Große Bildschirme erzählen dir alle notwendigen Informationen die du für die Fortbewegung und dein Wohlbefinden im Auto brauchst. 

Jaguar F-PACE
Der große Touchscreen lässt sich gut ablesen und bietet eine leicht verständliche Menüführung

Durch mannigfaltige Möglichkeiten der Sitz- und Lenkradverstellung findest du schnell die richtige Sitzposition. Der Automatik Wählhebel hat wieder eine konventionelle Form angenommen. Jaguar verabschiedet sich somit vom sich aus der Mittelkonsole emporsteigendem Drehknopf zur Wahl der Getriebestellung. Einerseits schade um die sehr eigenwillige Lösung, anderseits liegt das lederbezogene Teil wirklich sehr gut in der Hand. 

Jaguar F-PACE
Der Automatik-Wählhebel des Jaguar F-PACE liegt gut in der Hand und fühlt sich gut an

Der Touchscreen an der Mittelkonsole folgt dem aktuellen Trend der aufgesetzt wirkenden Tablets. In diesem Fall wenigstens ein hochwertig anmutendes. Ist der Bildschirm erst einmal aktiv, findest du dich rasch zurecht. Die beiden groß dimensionierten Drehregler zur Steuerung der Klimaanlage finde ich ausgesprochen sympathisch.

Bequemes Gestühl für lange Reisen

Die Sitze sind dick gepolstert und sehr bequem – somit kannst du lange Etappen äußerst ermüdungsfrei zurücklegen. Du wirst auch nach ein paar Stunden Fahrt erfrischt und munter wie eine Gazelle dem Gefährt entspringen. Die SUV-typische hohe Sitzposition ermöglicht eine gute Übersichtlichkeit nach vorne. Beim Blick nach hinten schaust du durch einen schmalen Schlitz der Heckscheibe. Dieses Manko gleicht die Einparkhilfe mit 360 Grad Rundumsicht perfekt aus.

Jaguar F-PACE
Die Vordersitze sind gut konturiert und bieten ausgezeichneten Seitenhalt

Platz genug im Jaguar F-PACE

Der Innenraum ist sehr geräumig. Er bietet fünf Personen ausreichend Platz – auf auf längeren Strecken. Nach dem Öffnen der Heckklappe empfängt dich das geräumige, variable Gepäckabteil mit hoher Ladekante – das ist halt so bei SUVs dieser Kategorie. 

Jaguar F-PACE
Die Heckklappe des Jaguar F-PACE gibt einen voluminösen Gepäckraum frei

Bärenstarker Motor

Noch ein Highlight – der Motor. Unser Testwagen ist mit dem bärenstarken 3-Liter Diesel-Sechsender ausgestattet. Das Zusammenspiel von Motor und Achtgang-Automatik funktioniert bestens. Du verfügst jederzeit über ausreichend Power – ganz wichtig für die passive Sicherheit. Die Leistung von 300 PS und ein Drehmoment von 650 Newtonmeter werden über alle vier Räder auf den Boden übertragen. Trotz der unbändigen Kraft einer Horde kampfbereiter Sumo-Ringer knausert dieses Kraftwerk mit dem Sprit. Bei vorsichtigem Umgang mit dem Gaspedal sind Verbrauchswerte unter 7 l/100 Km leicht erreichbar.

Jaguar F-PACE
Der 3-Liter Turbo-Diesel glänzt durch Kraft und Sparsamkeit

Die Kraftentfaltung ähnelt stark einem – äußerst dicken – Gummiband. Wie von Geisterhand beschleunigt der Jaguar in 6,4 Sekunden von 0 auf 100 Km/h – kraftvoll aber nicht aufdringlich. Der Vorwärtsdrang endet bei einer Top-Speed von 230 Km/h. 

Jaguar F-PACE
Der Motor versteckt sich unter einer Plastikverkleidung – diese ist zumindest hübsch

Der F-PACE bietet dir mehrere Fahrmodi zur Auswahl an. Im Modus ‘Comfort’ kommt der kräftige Turbodiesel sehr gut zur Geltung uns ist meiner Meinung nach die harmonischste Variante. Die Einstellung ‘Dynamic’ passt nicht so recht zum Charakter dieses Fahrzeugs – das macht ihn zu nervös. Der Jaguar animiert eher zum Gleiten mit entsprechenden Kraftreserven als zum Hetzen. Somit empfiehlt sich der F-PACE als kräftiger Reisewagen mit hohem Komfort.

Jaguar F-PACE
Fast 60 Jahre Autoentwicklung stecken zwischen dem aktuellen Jaguar F-PACE und dem Daimler V8 aus den 1960er Jahren

Komfortables Fahrwerk

Das Fahrwerk des Jaguar F-PACE ist relativ komfortabel ausgelegt. Ein SUV ist niemals eine Sänfte, wie du es von einer großen Reiselimousine erwarten würdest. Eine gewisse Straffheit des Fahrwerks ist selbstverständlich vorhanden – du möchtest ein Auto dieser Art ja auch OffRoad bewegen können. Auch bei höheren Geschwindigkeiten liegt der Jaguar extrem gut auf der Straße. Durch den permanenten Allradantrieb ist jederzeit Traktion gewährleistet. 

Jaguar F-PACE
Die 21-Zöller sehen gut aus, schmälern jedoch den Fahrkomfort

Infotainment und Elektro-Butler

Dass das Infotainment-System alle Stückerln spielt und das Auto mit modernster Konnektivität ausgestattet ist, kannst du dir vorstellen. Durch die ‘Software-over-the-Air’ Fähigkeit wird die Software deines F-PACE laufend auf den neuesten Stand gebracht.

Selbstverständlich ist dieses SUV mit sämtlichen Assistenzsystemen ausgestattet, die das Fahren angenehmer und vor allem sicherer machen.

Jaguar F-PACE
Das dritte Auge wacht über dem Jaguar-Badge und füttert die Assistenz-Systeme mit Informationen

Fazit des Redakteurs

Mit dem Jaguar F-PACE hast du ein top-modisches SUV mit äußerst hoher Qualitätsanmutung. Der bärenstarke 3-Liter 6-Zylinder Turbodiesel passt hervorragende zu diesem Fahrzeug. Kraft ist in allen Lebenslagen ausreichend vorhanden und der Treibstoffverbrauch hält sich in Grenzen. Wenn du ein fesches, komfortables Reiseauto mit ausreichend Platz suchst und auf Exklusivität Wert legst, dann fährst du mit dem F-PACE goldrichtig.

Jaguar F-PACE
Der Jaguar F-PACE wurde auf Herz und Nieren getestet und für gut befunden

Daten & Fakten des Testfahrzeuges

  • Fahrzeug: Jaguar F-PACE D300 SE AWD Aut.
  • Motor: Turbo-Diesel mit MildHybrid
  • Hubraum: 2.996 ccm
  • Leistung kW/PS: 221/300 bei 4.000 U/Min
  • Drehmoment Nm: 650 bei 1.500-2.500 U/Min
  • Kraftübertragung: 8-Gang Automatikgetriebe von ZF
  • Antriebsart: Allrad
  • Beschleunigung 0-100 Km/h: 6,4 Sek.
  • Höchstgeschwindigkeit: 230 Km/h
  • Verbrauch (WLTP-Norm): 7,4 – 7,8 l/100 Km (kombiniert)
  • Testverbrauch: ca. 8 l/100 Km
  • Länge: 474,7 cm
  • Breite: 207,1 cm (mit eingeklappten Außenspiegeln), 217,5 (mit ausgeklappten Außenspiegeln)
  • Höhe: 166,4 cm 
  • Radstand: 287,4 cm
  • Wendekreis: 11,93 m
  • Kofferraumvolumen: 755 Liter
  • Kraftstofftankvolumen: 66 Liter
  • Leergewicht: 2.179 Kg
  • Felgen: 8,5J 21 ET45
  • Reifen: 265/45 R21 W XL
  • Preis des Testautos: EUR 96.280,-
  • Sonderausstattung: Fahrassistenzpaket, 21-Zoll Felgen, elektrisches Panorama-Schiebedach, Sonnenblende für Panoramadach mit Gestensteuerung, Winterpaket, abnehmbare Anhängerkupplung, etc.

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Text und Fotos: Andreas Icha

Andreas Ichahttps://andreasicha.com/
Mein Name ist Andreas Icha und ich lebe in Wien. Der Auto-Virus wurde mir bereits in die Wiege gelegt - ich kann also wirklich nichts dafür. Meinen geschätzten Leserinnen und Lesern meine ErFAHRungen in Wort und Bild nahe zu bringen erfüllt mich mit großer Freude. Zahlen, Daten und Fakten zu einem Fahrzeug sind wichtig. Noch mehr Bedeutung messe ich den Emotionen und Gefühlen bei, die ich mit Vergnügen in Worte fasse. Die Marke Jaguar übt bereits seit Kindheit eine Faszination auf mich aus. Das darf ich als Vorstandsmitglied im Jaguar Daimler Sports & Touring Car club (www.jdost.at) ausleben. Die Grenzbereiche im Motorsport lerne ich beim Fahren mit meinem Schalt-Kart kennen (www.amphoraracing.wordpress.at)

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