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Was sie kosten und welche am Beliebtesten sind

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Wie viele Katzenbesitzer es weltweit gibt, ist nicht leicht abzuschätzen. Man rechnet jedoch mit über 200 Millionen Haushalte mit Katzen, weltweit. Am größten ist die Fangemeinde in den USA. Stolze 75 Millionen Katzen sollen hier gehalten werden. Deutschland sind es ca 12 Millionen Katzen.

Erst im späten 18ten Jahrhundert fing der Mensch an, Katzen zu züchten. Das gestaltete sich allerdings sehr schwierig, da viele Nachkommen von Kreuzungen einfach steril waren und nicht weiter gekreuzt werden konnten.

Erst Anfang des 19ten Jahrhunderts und mit der Publikation der Mendelschen Regeln (1866) entstanden die ersten Rassen.Heute gilt die Katze als beliebtestes Haustier gleich nach dem Hund.

Kein Wunder daß die Katzenzucht derzeit boomt. Vor allem das biochemische Unternehmen Lifestyle Pets in Kalifornien war maßgeblich an den aktuellen Rassearten beteiligt gewesen. inwieweit diese Zuchten sinnvoll sind, sei dahin gestellt. Darüber mochte ich mich in diesem Artikel gar nicht erst auslassen. Aber auch bei diesen teuren Rassekatzen muss man einiges beachten.

Die teuerste – Ashera GT Designerkatze

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Die Ashera GT Designerkatze – kostet so viel wie ein Auto.

Die teuerste Rassekatze ist die Ashera GT, aus den USA. Aber Vorsicht. das “Kätzchen”, für welches man bis zu 50.000 Euro (!) hinblättern muss ist nichts für Anfänger.

In dieser Katze ist bis zu 60 % Wildkatze eingezüchtet und so gebärdet sie sich auch. Sie ist sehr eigenwillig und kein guter Spielgefährte für Kinder.

Ein Vorteil dieser Zucht aus der Savannen Katze ist, dass sie auch für Allergiker geeignet sein soll, denn sie wurde so gezüchtet, dass sie die Reaktionen, die eine normale Katze mit ihren Enzymen bei manchen Menschen hervorruft, nicht hat. Dazu gehört auch die Allerca Katze, welche nah mit ihr verwandt ist. Jedoch ist das umstritten.

Die stolze Katze mit dem unverwechselbaren Fell, dass an einen kleinen Puma erinnert, wird schon um einiges größer als die Maine Coon, die mit einem durchschnittlichen Stockmaß von 40 cm schon eine sehr große Katze ist. Bis zu 60 cm kann der Kater dieser Rasse erreichen und stolze 18 Kilos wiegen.

Die Ashera GD ist im Prinzip eine Wildkatze – jagt hervorragend, ist jedoch schwierig zu zähmen und wird niemals zu einer richtigen Kuschelkatze. Achtung – die Krallen dieser Rasse sind kräftig und können richtig weh tun, wenn sie mal zuschlägt.

Der Mini Leopard – Bengal Katzen

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Die Bengal Katze. Intelligent, gesellig und sehr freundlich.

Hier trifft das Aussehen einer Wildkatze auf die Seele der Hauskatze. Daraus entstand eine perfekte Mischung. Die Bengal kommt äußerlich sehr an ihre Vorfahren, die asiatischen Leopardkatzen heran. Ihr kurzes, dichtes Fell ist relativ hell, und hat die typische Maserung der Wildkatze. Bengal Katzen gehören auch zu den größeren Katzen. Sie sind muskulös, dabei jedoch fast athletisch im Körperbau. Sie sind phantastische Springer und Kletterer. Besonderes Merkmal ist das große „M“ auf der Stirn, man sagt auch Skarabäus-Zeichnung dazu. Wahrscheinlich stammt dieses genetische Überbleibsel von der ägyptische Mau, die in diese Rasse ebenfalls eingekreuzt worden sein soll.

Kuschelweich und kugelrund – die Britisch Kurzhaar

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Die ruhige Britin ist ideal für Anfänger. Sie hat schon so was von „sophisticated“.

Kaum eine Katze hat so ein abgeklärtes Wesen, wie die Britisch Kurzhaar. Sie ist typisch britisch. Contenance in allen Lebenslagen. Diese ruhige und verschmuste Rasse eignet sich hervorragend für Anfänger. Jedoch darf man von ihr keine großen Kunststücke verlangen. Sie ist eher schwerfällig, was das Erlernen von Spielen oder Tricks betrifft. Die Kurzhaarkatze mit dem flauschigen, abstehenden Fell ist auch von der Größe mit einer normalen Hauskatze zu vergleichen. Kater werden zwischen 5,5 und 7 Kilo schwer.

Die Sängerin unter den Katzen – Siam

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Das einzigartige Miauen der Siam Katze ist ein ganz besonderes Merkmal dieser schönen Rasse.

Wer je eine Siamkatze besessen hat, weiß was ich mit “singen” meine. Diese filigrane und edle Katze hat ihren ganz bestimmten Sound, maunzt melodisch und viel, und ist unter allen Katzenstimmen sofort herauszuhören. Sehr sensibel und empfindsam, ist diese Katzenrasse hochintelligent und will gefordert werden. Sie mag allerdings keinen großen Trubel und ist auch in Haushalten mit kleinen Kindern nicht glücklich. Sie sucht die nähe der erwachsenen Menschen, die ihr ein ruhiges Lebenszentrum und seine volle Aufmerksamkeit bietet.. Wunderschön und deshalb auch begehrt ist ihre typische Maserung, auch Point genannt, am Kopf und ihre stahlblauen Augen. Diese Katze braucht einen Budy. Wenn, dann muss man also genug Platz für zwei Siam schaffen. Der Preis einer guten registrierten Zucht beläuft sich auf ca 650 Euro pro Kitten.

Maine Coon – die Pelzige

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Ich selbst habe zwei Main Coon Mischlinge. Diese Rasse ist sehr lieb. Aber die Haare hat man halt überall.

Ein gutmütiger Geselle ist die beliebte Maine Coon. Sie ist ein richtiger Familien Tiger. Die Züchtung aus den USA kann bis zu 40 cm Schulterhöhe und 1.20 Meter lang werden. Sie ist, wie sie eben auch aussieht, an harte Wetterbedingungen angepasst. Dichtes, wasserabweisendes Fell, Luchsbüschel in den Ohren und viel Fell zwischen den Zehen. Dazu noch der lange dichte und buschige Schwanz, halten diese Rasse auch in kalten Wintern sehr warm. Ihre freundliche Art und die Zutraulichkeit, die sie entwickelt, macht sie zum All Time Star. Dabei ist sie mit 800 – 1.500 Euro sogar noch günstig.

Das Wesen der Main Coon ist ein ruhiges, abwartendes. Sie nimmt auch ungeschickte Kinder Zärtlichkeiten nicht krumm und ist darum eine der wenigen Rassekatzen, die sich als Spielgefährte eignen.

Ein Wort zur Haltung

Zum Schluss bleibt mir nur zu sagen, egal für welche Katze man sich entscheidet, sie braucht Zuwendung. Sie sollte niemals alleine gehalten werden und – viele Rassen sind für lange einsame Tage, alleine in vier Wänden, ungeeignet. Auch während der Urlaubszeit braucht sie vom Katzensitter tägliche Ansprache und Streicheleinheiten. Darum überlege bitte zweimal und gründlich, ob Dein Lebensstil sich mit Katzenhaltung vereinbaren lässt.

Je größer eine Katze ist, desto mehr Auslauf benötigt sie. Zwei Main Coon Katzen auf 20m2 zu halten ist Tierquälerei. Gerade die großen Tiere brauchen Bewegung, die sie sich nicht nur einfach auf dem Kratzbaum holen können. Ein großer Garten oder eine große Wohnung sollte daher auf die Katze angepasst werden.

Und dann wäre dann noch die Frage – muss es eine Rassekatze sein? Unsere Tierheime gehen regelmäßig über, an verwaisten Katzen und Kitten. Versuche es vielleicht auch mal mit so einem armen Geschöpf. Denn am Ende des Tages zählt nur eines – die Liebe Deiner Katze.

Weitere Geschichten rund um die Mietze:

Katzen Erziehung mit Klick Training – mein Leben mit Katzen

 

11 KOMMENTARE

  1. Ich mag ja alle Tiere – aber leider habe ich eine Katzenhaarallergie. Trotz allem habe ich nach dem überraschenden Tod meiner Schwester eine Katze geerbt und diese behalten. Diese hat mein Leben echt verändert, bereichert und mich um eine Erfahrung reicher gemacht.

    Liebe Grüße, Bea.

  2. Ich liiiebe Katzen! Als ich noch Zuhause gelebt habe, hatte ich zwei Katzen. Jetzt sehe ich sie leider nur noch sehr sehr selten. Manchmal würde ich sie so gerne von daheim entführen! Der Wahnsinn wie viele verschiedene Rassen es von Hauskatzen gibt.

    Liebe Grüße
    Lisa

  3. Hallo,

    ich muss ja zugeben dass ich absoluter Hunde-Mensch bin. Aber egal ob Hund oder Katze – Rasse oder Mischling – mir ist das Aussehen egal. Ich mag ein Tier wegen seinem Wesen.

    Liebe Grüße,
    Verena

  4. Schöner Beitrag! Ich bin aber sogar kein Katzenfan und kann mit Katzen so gar nichts anfangen. Von den vorgestellten gefällt mir dann die Main Coon am Besten, meine Schwiegereltern hatten englische Kurzhaar.
    Ich bin und bleibe der Hundefan ;-). Zum Glück ist da jeder anders, sonst wäre es ja wirklich langweilig auf der Welt.

    LG aus Norwegen
    Ina

    • Liebe Ina, die Bettina recherchiert gerade Hunderassen. Da sind einige wirklich hübsche dabei, die ich noch nie so gesehen habe. Kommt demnächst. 🙂

  5. ein sehr informativer Beitrag! da staunt man doch, was diese Tierchen so kosten können!
    persönlich bin ich ja allerdings so gar kein Katzen-Typ … was wohl eher damit zusammenhängt, dass ich in der Kindheit sehr schlechte Erfahrungen gemacht habe 😉

    liebste Grüße auch,
    ❤ Tina von liebewasist.com
    Liebe was ist auf Instagram

  6. Der perfekte Beitrag für mich als crazy cat lady ich selbst habe zwei britisch kurzhaar Stubentiger. Du hast recht, wenn man die Möglichkeit hat, sollte man sich für ein Tier aus dem Tierheim entscheiden, es gibt so viele die ein schönes Zuhause und Liebe suchen…

    Liebe Grüße, Kay.
    http://www.twistheadcats.com

  7. Guter Beitrag, wir haben auch 2 Katzen, einen Britisch Langhaar Kater und eine normale Hauskatze, die genauso aussieht, wie die Bengal Katze, nur ist sie viel kleiner und sehr lieb 🙂

    • Es gibt auch wunderschöne Hauskatzen. Stimmt. Gerade war ich auf einem Bauernhof. Da waren wieder drei drunter, die könnten als Main Coon durchgehen. Fellknäule mit Schwanz. Herzig.

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