Reading Time: 3 minutes

Olivenöl

Das Besondere an griechischem Olivenöl

Die Koroneiki Olive – die „Ur-Olive“ Griechenlands!

Olivenöl ist aus der mediterranen Küche nicht wegzudenken. Oft bezeichnet man es auch als flüssiges Gold. Es ist nicht nur gesund in der Küche, sondern auch ein hervorragendes Kosmetikum. Dabei gibt es qualitativ sehr große Unterschiede.

Olivenöl wird aus dem Fruchtfleisch der Olive gewonnen. Ein hochwertiges Olivenöl trägt den Zusatz „extra nativ“. Das bedeutet, dass es kalt gepresst wurde und nicht chemisch extrahiert und diese Güteklasse steht für höchste Qualität.

Hier dürfen auch keine anderen Öle beigemischt werden. Olivenöl wirkt sich durch einfach ungesättigte Fettsäuren günstig auf den Cholesterinspiegel aus. Damit beugt es Arterienverkalkung und Herzinfarkt vor. Weiterhin ist es reich an Vitamin E, dieses hat eine positive  Wirkung auf die Zellmembranen. Bitterstoffe, so genannte Polyphenole, wirken sich günstig auf die Leber und die Galle aus. Manchen Inhaltsstoffen sagt man auch nach, dass sie die Anfälligkeit für Krebserkrankungen senken. Und Olivenöl fördert die Verdauung.

Geschmack und Qualität

Olivenöl
Was macht gutes Olivenöl aus?

Olivenöl hat einen ganz typischen Geschmack, fruchtig-aromatisch und manchmal auch herb. Der Geschmack kann von Öl zu Öl variieren. Manchmal hat er auch eine gewisse Schärfe. Der Geschmack ist von vielen unterschiedlichen Faktoren abhängig. Der Abbauort, die Sorte, der Reifegrad,die jeweilige Herstellung, die Lagerung und der Jahrgang spielen eine ganz entscheidende Rolle. Sie beeinflussen den Geschmack, die Farbe und die Qualität. So ist Olivenöl nicht gleich Olivenöl.

Es ist wie bei einem guten Wein, am besten probiert man verschiedene Öle aus, bis man sein Lieblings Öl gefunden hat.

Oliven werden auch biologisch angebaut und so kann man Olivenöl in Bio-Qualität kaufen, hier sind keine chemischen Rückstände zu erwarten, wie beispielsweise von Pestiziden.

Die Koroneiki Olive

Hochwertiges, grünes Olivenöl …… das ist es!

Die Koroneiki-Olive (griechisch Koroneïki) ist mit einem Anteil von zirka ca. 60 %  die häufigste Öl-Olive Griechenlands.

Das Koroneiki-Olivenöl gilt sowohl geschmacklich als auch aufgrund seiner Zusammensetzung als das „BESTE“ Olivenöl der Welt.

Die kleine, widerstandsfähige Koroneiki-Olive ist typisch für die steilen Hänge der griechischen Halbinsel Peloponnes sowie für Kreta. Von der  Peloponnes, genauer gesagt von dem Dorf Koroni  im Süden der Halbinsel, leitet sich wahrscheinlich auch der Name dieser Olivensorte ab.

Im Gegensatz zu vielen anderen Olivensorten, eignen sich die Koroneiki-Olivenbäume nicht für den Anbau in modernen Hochleistungsplantagen. Denn obwohl die Sorte sonst pflegeleicht ist (sie verträgt Hitze, aber auch Frost bis -7° C), stehen die Bäume nicht gerne im Wasser und können daher nicht künstlich bewässert werden. Außerdem müssen die Bäume jedes Jahr stark zurückgeschnitten werden.
Die Koroneiki-Olive hat einen sehr hohen Öl Gehalt und ihr Olivenöl ist aufgrund des hohen Polyphenolgehalts (das wichtigste Polyphenol der Olive ist Oleuropein) besonders gesundheitsfördernd und lange haltbar. Das Öl hat einen intensiven Duft und besitzt ein fruchtiges, leicht zitroniges Aroma.

Grünes Olivenöl heißt das Olivenöl, welches aus unreifen Oliven erzeugt wird und einen charakteristischen bitteren Geschmack hat.  Der Grund dafür ist ein Phenol namens Oleuropein. Dieses Phenol befindet sich in den unreifen Oliven, nimmt während des Reifungsprozesses  dann ab und verschwindet fast in den reifen Oliven. Dieser bittere Geschmack ist gewünscht und auch gesund; deswegen wird es von vielen Menschen bevorzugt.

Oleuropein ist eines der wichtigsten Substanzen der Mittelmeer-Ernährung. Es weist auf eine hohe pharmakologische Wirkung. Aufgrund seiner antioxidativen Eigenschaften ist es sehr wirksam gegen die Vorbeugung von Herzleiden, Krebs, hauptsächlich gegen Brust- und Prostatakrebs. Oleuropein unterstützt das Immunsystem und ist auch gegen Virus-, Bakterie- und Pilzinfektionen wirksam.

Zum Erhitzen geeignet?

Olivenöl ist nicht wirklich ein neutrales Öl, denn es hat schon einen  intensiven Eigengeschmack. Dadurch verleiht es den Speisen einen typischen Charakter. Nach wie vor herrscht eine große Unsicherheit, ob man ein hochwertiges

Olivenöl auch zum Backen, Braten, Schmoren  und Dünsten verwenden kann. In seinen Heimatländern wird gar kein anderes Öl oder Fett zu diesem Zweck benutzt.  Die speziellen Eigenschaften eines nativen Olivenöls sprechen dafür, dass man es auch zum schonenden Braten, Dünsten,  Schmoren und Backen verwenden kann. Doch es ist nicht alles Gold was glänzt und nicht jedes Öl hat ein Gütesiegel  wirklich verdient. So hat die Stiftung Warentest unerlaubte Wärmebehandlung bei Olivenölen entdeckt und auch schädliche  Weichmacherim Öl.

Deshalb gilt allgemein:  „Kaufen Sie Ihr Öl nur vom Olivenbauern Ihres Vertrauens“

 „Natives Olivenöl Extra – die höchste Qualitätsstufe ist auch die Beste“

Auch interessant:
Heiko Kocht

 

TEILEN
Vorheriger ArtikelEröffnung Christkindlesmarkt in Nürnberg
Nächster ArtikelMaritim Königswinter – Hotel mit Rheinblick
Avatar
Unter dem Synonym Gastblogger sind alle jene Autoren zusammengefasst die hier einen Gastbeitrag verfasst haben. Auch du kannst Gastblogger werden, wenn dich eines unserer vielen Themen interessiert, oder du etwas dazu beitragen möchtest. Wir suchen auch immer wieder fixe Autoren für unser Team hier im LSLB-Magazin. Du hast Lust? Dann schreibe mir auf office@lifestyleluyurybrigade.com