Null Abfall backen – Leckere Kekse aus Kuchenresten

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Null Abfall backen Rezepte Tannenzapfen Kekse
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Kennst du das? Gerade als Single, oder in kleinen Haushalten bleiben so oft Lebensmittel und Zutaten über. Peter und ich mögen Kuchen. Doch wir schaffen maximal die Hälfte zu zweit. Darum war ich auf der Suche nach leckeren Rezepten aus Kuchenresten. Diese schönen Tannenzapfen Kekse habe ich gefunden und ausprobiert.

Der geschenkte Marmorkuchen einer Freundin war echt zu schade zum wegwerfen. Aber nach zwei Tagen wird auch der saftigste Kuchen trocken. Gerade in der Weihnachtszeit gibt es viele Kekse und Pralinen. Also habe ich diese guten Kuchenreste weiterverarbeitet.

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Zutaten Tannenzapfen KekseTannenzapfen Kekse – Null Abfall und fast zu schade zum Essen

In einer beliebten Kochgruppe auf Facebook stieß ich  auf das Rezept, welches ich jedoch etwas abändern mußte, da niemand in unserer Familie Marzipan so wirklich leiden kann. Aber mit Honig ging es genauso gut.

Tannenzapfen Zutaten

Du kannst den Alkohol auch mit anderen Aromen ersetzen, wenn du das möchtest. Weil die Aromen ja weniger Flüssigkeit ausmachen, würde ich noch etwas mehr Milch hinzugeben.

Kuchen zu Tannenzapfen Keksen verarbeiten

Die Herstellung der Masse ist einfach. Dafür brauchst du später dann eine sehr ruhige Hand und etwas Ruhe und Geduld um die Cornflakes anzubringen. Wenn dir das zu aufwändig ist, findest du weiter unten noch eine Alternative, die mindestens genauso gut schmeckt, aber schneller geht.

Den Mamorkuchen müssen wir zunächst in einem Blender feinbröselig mixen. Dann gibst du die Zutaten hinzu und mischt sie am Besten in einer Küchenmaschine. Sobald die Masse homogen ist, ist sie auch schon fertig.

Damit du später den weichen Kern der Tannenzapfen besser formen kannst, empfehle ich dir, die Masse zunächst einmal für eine halbe Stunde in den Kühlschrank zu geben.

Danach nimmst du ca.1 EL Masse und formst daraus eine ovale Kugel in deiner Hand. Nun setzt du diese Kugel auf eine Oblate. Von unten beginnend steckst du nun die Cornflakes oder Krispies kranzförmig ein. Die nächste Reihe etwas versetzten, damit keine Lücken entstehen. Das wiederholst du bis du ganz oben angelangt bist. Nun mit etwas Puderzucker (Staubzucker Österreich) bestreuen und in die Förmchen setzen. In einer Schachtel mit Deckel und unbedingt im Kühlschrank aufbewahren.

Formen der Kekse AnleitungDie Tannenzapfen Kekse sind nicht so lange haltbar. Sie halten im Kühlschrank etwa eine gute Woche. Wobei – bei uns zuhause waren sie nach zwei Abenden verputzt.

Resultat Tannenzapfen KekseAlternative – Pralinen aus der Kuchenmasse herstellen

Wenn dir die Herstellung zu nervig ist, kannst du auch einfach Kugeln formen. Die gibst du für ca. eine Stunde in das Gefrierfach.

Danach stellst du einen Schokoladenguss her, oder erwärmst ein fertiges Produkt.

Ich verwende gerne die Kuvertüre von Manner. Nun steckst du die angefrorenen Kuchenkugeln am besten auf einen Zahnstocher und tunkst sie in die flüssige Schokolade. Die wird nun sehr schnell erkalten und hart. Nun kannst du die Kugeln entweder noch schnell in bunte Streusel tunken, oder gleich in die Pralinen Förmchen geben.

Auch diese Pralinen halten nicht so lange, wie andere Kekssorten. Bitte auch hier im Kühlschrank aufbewahren und einfach eine halbe Stunde vor dem Verzehr herausnehmen.

Ich wünsche Dir viel Spaß beim nachbacken und eine schöne Adventzeit!

Liebe Grüße,
Marion

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10 Kommentare

  1. Liebe Marion,
    wow, die kleinen, essbaren Tannenzapfen machen richtig was her! Und es ist eine gute Idee, nicht vernaschte Backwaren weiter zu verwenden. Sollte das bei uns mal vorkommen, probiere ich das schöne Rezept gern mal aus.
    Herzliche Grüße
    Anja von STADT LAND WELTentdecker

  2. Oh sind die schön geworden und wirklich fast zu schade zum Essen! Resteverwertung finde ich richtig klasse, machen wir hier auch so oft es geht, aber bisher noch nicht so oft beim Backen! Apropos ich hab auch noch Vanillekipferl hier, die muss ich jetzt mal holen! Nach deinem Beitrag hab ich Appetit auf Süßes!

    Liebe Grüße
    Jana

  3. Wow, Marion, das sieht ja super aus. Besonders die Pralinen haben es mir total angetan. Jetzt habe ich total Lust das auch nachzumachen, befürchte aber, dass das bei mir nicht so schön aussehen wird. Aber eigentlich kann das ja egal sein, Hauptsache es schmeckt 😉
    Auf die Idee muss man aber auch erst mal kommen aus Kuchenresten so was tolles zu zaubern. Wird gleich mal gespeichert.

    Liebe Grüße
    Mo

  4. Oh, die Tannenzapfenkekse hören sich aber lecker an! Bei uns gibt es zwar selten Reste vom Kuchen, 😉 aber dafür würde ich sogar vorher was abzweigen.

  5. Hallo Marion,
    die Idee den trockenen Gugelhupf zu verwerten finde ich Klasse, das geht wahrscheinlich genauso gut mit einem Becherkuchen oder Muffins.
    Das diese unter einer Woche weg sind, kann ich mir sehr gut vorstellen → wären sie bei uns auch :D.
    Wenn ich das nächste Mal schon etwas ausgetrocknete Kuchen habe, werde ich das Rezept bestimmt ausprobieren, Danke!
    LG Klaus

  6. Was für eine schöne Idee. Einerseits zum verschenken aber auch um sich immer mal wieder selbst eine kleine Freude zu bereiten und zu naschen.
    Das Rezept ist super für mich, denn hier bin ich der einzige, der auch mal Kuchen mag 🙂

    Ich bin übrigens auch für Tanjas Idee mir den weiße Schokolade Tannenzapfenschneespitzen 🙂

    Liebe Grüße, Katja

  7. Ich mag total gerne Rührkuchen aller Art und habe eigentlich immer welchen da. Deshalb kenne ich das Problem mit den trockenen Resten. Was für ne tolle Idee, die weiter zu verwenden. Die kleinen Tannenzapfen sehen köstlich aus. Werde ich ausprobieren!
    LG Renate von Trippics

  8. Hallo Marion,
    Das sind gute Ideen. Ich finde es super, alte Backwaren wiederzuverwenden. Auch bei Broten mache ich das oft. Deine Rezepte klingen lecker und sehen auch so aus. Wenn wir mal wieder Kuchen übrig haben, probiere ich es mal aus.
    Viele Grüße
    Bastian

  9. Coole Idee mit den Tannenzapfen-Kuchen-Keksen! Da bekomme ich fast Lust, extra dafür einen Kuchen zu backen. Toppen würde das ganze nur, wenn man noch weiße Schokolade an die Spitzen geben würde. Wenn schon Kalorienbombe, dann richtig. 😉

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