Bester Sommelier Raimonds Tomson
Raimonds Tomson Bester Sommelier Europas und Afrikas

Der Lette überzeugte, mit seinem Charme und Können, am 11 Mai die Jury und darf sich nun dieses Titels bedienen.

Fokus des Wettbewerbs stand unter der Prämisse des versierten Gastgebers. Nicht nur praktisches Wissen und Theorie, sondern auch ein gutes Stück Nerven brauchten die Finalisten um durch die dreitägige Meisterschaft, die im Parkhotel Schönbrunn ausgetragen wurde, zu gelangen.

Von den ursprünglich 37 angetretenen Top-Sommeliers blieben am Ende David Biraud (F) Raimonds Tomsons (LTU), Piotr Pietras (PL) und die einzige weibliche Finalistin Julia Scavo (ROU) übrig. Vor dem Internationalen Publikum galt es nun auch die letzten anspruchsvollen Aufgaben der Jury zu meistern.

Täuschen und Tarnen

Das Sake nicht gleich Sake ist, wurde dann einem Teilnehmer zum Verhängnis, als es galt den Passenden für einen Aperitif auszuwählen, hatte die Jury unter den verschiedenen Sake Spezialitäten einen hochprozentigen versteckt. In diese kleine Falle und etwas Nervosität, denn es war nur ein kurzes Zeitlimit für diese Aufgabe festgelegt, trat der Finalist und ein anderer verwechselte den selbst empfohlenen Wein mit einem anderen, den er dann aus schenkte. Hier war Nervenstärke gefragt.

Ohne Kleckern

Bester Sommelier Europas und Afrikas Raimonds Tomsons

Bei einer Magnum Flasche ging es dann um Präzision. Es galt, diese auf 18 Gläser zu verteilen, ohne nachzujustieren. Wer selbst schon mal Gläser abgefüllt hat, weiss wie schwierig das ist. Doch diese Aufgabe meisterte man bravourös, ohne zu klecksen.

Schwarze Gläser

Bester Sommelier Europas und Afrikas Raimonds Tomsons

Schwarze Gläser bei der Blindverkostung sorgten für die nächste Irritation. Galt es doch immer zwei Identische Flüssigkeiten auszumachen. Ohne Farbe wird es nun schwierig und die zwei Flüssigkeiten waren zwar identisch, jedoch nur als Produkt. Diese Getränke galt es dann noch als Paar, auf Basis des Grundprodukt/ Herstellungsart zu erkennen, sie zu beschreiben und die getroffene Paarung zu begründen.

Unterhaltung und Genuss für die Gäste

Während sich die Finalisten im Wettbewerb maßen, gab es für die geladenen Gäste in den Pausen ein kulinarisches Highlight in Form eines feinen Menüs, zubereitet von Mitgliedern der Jeunes Restaurateurs.

Die geladenen Gäste konnten sich zwischen den Prüfungsabschnitten an einem großartigen Menü delektieren, das von vier Mitgliedern der Jeunes Restaurateurs zubereitet worden war (Hubert Wallner, Thomas Göls, Richard Rauch, Josef Steffner, www.jre.eu/de/oesterreich-at). Die Weine für den Gaumenkitzel stellten die Co-Gastgeber, jene Winzer die für diesen Anlass als Partner eingetragen waren, und auch für Hochprozentiges wurde von Farthofer und Reisetbauer und vom Wermut Hersteller Burschik gesorgt.

Über den Gewinner

Raimonds Tomsons ist Jahrgang 1980 und arbeitet in der lettischen Hauptstadt Riga als Head Sommelier im Restaurant Vincents. Seit 2007 nimmt er regelmäßig an nationalen und internationalen Wettbewerben teil, zuletzt 2016 an der Sommelier Weltmeisterschaft in Argentinien. Als seine wichtigsten Erfahrungen bezeichnet er die Arbeit im Restaurant Vincents seit 17 Jahren sowie seine Ausbildung an der Weinakademie Rust. Über den Sieg sagt er: „Ich bin überwältigt, danke an alle. Danke an die A.S.I., die uns Sommeliers die Möglichkeit gibt, uns mit unserem Können zu präsentieren. Danke an die Sommelier Union Austria für diese tolle Organisation. Und ganz besonders möchte ich mich bei allen bedanken, die mich unterstützt haben, vor allem bei meiner Frau.“ Und: „Vielen Dank Österreich!“

LSLB-Magazin gratuliert ihm ganz herzlich.

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