Seelenstriptease zum Jahreswechsel
Seelenstriptease zum Jahreswechsel

Fremdeinschätzung – Selbsteinschätzung

 

Rückblick zum Jahreswechsel
Wie alles anfing. Die „Urmütter“ des LSLB-Magazins

Zum Jahreswechsel mal aus dem Nähkästchen geplaudert. Das gefällt Euch sicher.

“Das Röttchen macht des scho‘. “ Einstimmiger Tenor. “Die Rotter ist sicher, souverän und gescheit. Die weiss schon was sie tut.”

Schön wenn Andere so eine Meinung haben. 🙂  Mein Leben wirkt für Viele schillernd und durchaus erfolgreich. Tiefschläge – ja die meistert diese beneidenswerte Person mit dem kleinen Finger.

Leute – naaaah. So ist das nicht. Ich habe mich lediglich oft  über Dinge getraut, die mir Angst machten. Echt, ich und souverän? Mahaha.. kann ich da nur lachen. Nein, nicht wirklich.

Was ist Mut?

2016 Überwiegend heiter!
2016 Überwiegend heiter!

Todesmutig. Total verrückt und nicht immer nachvollziebar was ich tue.  Ja eher. Ich hab mich über Dinge getraut, vor denen ich am meisten Furcht hatte. Flucht nach Vorne. Das mit dem Mut ist nämlich so eine Sache.Definition Mut. WAS ist Mut. Es sind Dinge, vor denen man sich am meisten fürchtet und sie dennoch tut. Angst vor Spinnen? Verbringe ein Jahr im afrikanischen Busch. Danach hast du keine Angst mehr vor Riesenspinnen. Du magst sie zwar immer noch nicht, aber du lernst mit diesen Biestern zu leben und “Besuche” der Gattung Arachnida zu vermeiden.


Angst vor der Zukunft? Ja dann haut man eben rein und lässt sich den Himmel auf den Kopf fallen. Bis man bemerkt – Der Himmel fällt einem gar nicht auf den Kopf. Der Himmel war nur der bisherige Horizont – den man jetzt erweitert hat. Gerade zum Jahreswechsel sollte man in sich gehen und sich Ziele stecken. Ist der Job, wirklich das, was Du machen willst? Sind deine Talente tatsächlich passend zum Betätigungsfeld? Oder kommt der ganze Stress nur daher, weil du Dinge tust, die dir gar nicht liegen? 

 

Ich weiß, was ich NICHT will


Ich weiß meist wirklich genau, was ich will.  Aber eines weiß ich todsicher – was ich nicht will!

Seine Kräfte kennenlernen - Jakobsweg 2016
Seine Kräfte kennenlernen – Jakobsweg 2016

Bevormundung – Bestimmung. Das wollte ich nie! Es ist sicher für Einige durchaus schön, wenn man sein Leben lang geleitet wird. Aber ist das wirklich befriedigend? Sind Abhängigkeiten sinnvoll?
“Ich weiß, was gut für Dich ist.” Wer kennt den Satz? Ich hörte ihn oft. Aber ist wirklich DAS gut was ANDERE so empfinden? Intelligenz ist , was hinterfragt.

Meine Seele ist absolut „felin“. Ich bin charakterlich eine Katze. Mit allen Konsequenzen und anscheinend auch mit den sagenhaften Neun Leben. Und die werde ich brauchen. Keine Frage. In diesem Jahr habe ich mich mit dem Messer massakriert, wurde in Mauritius von einer seltsamen Krankheit heimgesucht, und mußte sogar ins Krankenhaus. Ich war mehr unterwegs als zu Hause und mein Leben hat sich komplett umgedreht. Alles neu – alles aufregend. Aber das war es auch was ich WOLLTE.

Was ich NICHT will, ist das was wir gerade aufbauen, nicht klappt. Darum tue ich ALLES dafür, damit der neue Job auch was wird. Und wenn ich eben 3 Wochen bis ans Ende der Welt gehen muss dann mach ich das eben. Viel Gehen ist übrigens sehr gut. Gut für Seele und gut  für Knackarsch. Es müssen jetzt ja keine 270 Kilometer sein. Aber so ein Spaziergang hilft beim Nachdenken ungemein.

Bevor man sich zum Jahreswechsel fragt, was man eigentlich will, ist so eine Liste, über das, was man absolut nicht will überaus hilfreich.

 

Mache Fehler probiere aus

Andere, glaubten oft in meinem Leben zu wissen, was das Bessere für mich wäre. Ich bin dennoch einen anderen Weg gegangen. Nicht dass Mancher mit der einen oder anderen Prognose falsch lag – nein. Aber mit der “Gewissheit einen riesigen Fehler zu machen” habe ich unheimlich viel dabei gelernt.  Immer und immer mehr. Über mich und Andere. Gewiss war ich nie der “leichte Fall”. Aber ich denke im Nachhinein, war jeder Fehltritt genau richtig. Man lernt nur im freien Fall, dass man Flügel hat.

Arbeiten, von wo auch immer - ein Traumjob oder ein Jobtraum?
Arbeiten, von wo auch immer – ein Traumjob oder ein Jobtraum?

Im übrigen,  glaubst du hoffentlich nicht, daß sich tatsächlich einer in eine Garage setzt und dann ZACK – macht er die Erfindung oder das Business seines Lebens? Mal nachgefragt, haben Jobs, Gates, Zuckerberg und Co. auch ganz viele viele Rohrkrepierer gehabt. Nur – darüber schreibt doch niemand. Wenn also eine Idee nicht aufgeht wenn man sich in einer Sackgasse befindet – weg mit, alles retour . Und dann einfach Blick nach vorn: What’s next?!

Reflektiere zum Jahreswechsel Deine Fehler und überlege mal, ob die wirklich so fatal waren. Oder entstand nicht grade aus dieser und jener Entscheidung etwas wunderbares?
Gerade im Umbruch trifft man doch die intensivsten Leute, so ist es mir jedenfalls oft gegangen.

Ich hatte nie viele Freunde – immer nur einige, Wenige. Mich haben dominante Personen nie wirklich angesprochen. Weder Drogen, Sekten noch die sogenannte “schlechte Gesellschaft” konnte mich in meinem Leben lang an sich fesseln. Ich wusste immerhin was ich nicht mag. Das hilft schon unheimlich viel. Vielleicht auch Euch? Macht mal ne Liste 🙂

 

Liebe rules it all

Liebe meines Lebens!

Wenn ich allerdings etwas LIEBE, dann mit Haut und Haar. Manchmal auch ein Riesenfehler. Hat sich in den vergangenen Beziehungen gezeigt, aber man tut es ja doch wieder. Und das ist auch gut so.  Liebe spielt in meinem Leben eine große Rolle. Absolute Leidenschaft für Dinge, Tätigkeiten und Menschen. Und man lernt, seine Liebe richtig zu platzieren. Für die Menschen, und Dinge die es Wert sind.

Wenn du was liebst, dann halte es fest auch nach dem Jahreswechsel!

Ent-Täuschungen

Enttäuscht wurde ich oft. Sehr oft. Aber im Nachhinein sehe ich das differenzierter. Jede Enttäuschung  ( dieses Wort ist so POSITIV) steckt Ent- und Täuschung. Ist es nicht erstrebenswert von einer Täuschung befreit zu werden? Wäre es nicht FATAL , einer lebenslangen Täuschung zu erliegen?! Jede Ent-Täuschung tut weh. Klar. Aber sie macht den Horizont wieder ein Stückchen weiter.

Ich wünschte mir nur ab und an, einen “Dumbledore”. Einer der wirklich meine Fragen beantworten kann, bevor ich wieder Zeit und Energie verbrauche um herauszufinden, welches Arschloch jetzt grad wieder vor mir steht. Aber so einen Ratgeber findet man selten. Ich fand ihn bisher nicht. Nur in mir selbst scheint eine Kraft zu existieren, die mir rechtzeitig zeigt, wohin ich sollte.

Die innere Stimme – legendäre Einrichtung!

Minus 15  Kilo. Ziele stecken, die man auch erreichen kann.

Und damit komme ich zum Punkt. Die innere Stimme ist die, welcher man, meiner Meinung nach, folgen sollte. Unabhängig von anderen Meinungen, die man sich herzlich gerne einholen kann. Aber dann selbst entscheiden, ist das Wichtigste im Leben. Sei Du  – sei du selbst. Eine Harmonie zwischen Kopf und Bauchgefühl – wie Ying und Yang.

Und habe immer  Zuversicht – grad zum Jahreswechsel haben wir doch so viel Zuversicht. Erinnern wir uns bitte auch im Juli und November 2017 nochmal  an unsere Zuversicht und Vorstellungsvermögen – dass alles sich zum Guten wendet. Auch wenns streckenweise echt „gschissn“ wird. Am Ende küsst die Prinzessin den Prinz. Basta!

Ich wünsche Euch allen für das nächste Jahr, lehrreiche Fehler, Irrtümer, an denen ihr wachsen könnt und vor allem Liebe, für Andere, dass was ihr tut und das, was ihr seid.

 

Ein erfolgreiches 2017

 

Eure Marion

 

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Marion
Sie ist die Initiatorin des LSLB-Magazins. Neben ihrer Tätigkeit im Management und Entwicklung, findet sie aber immer noch Zeit, selbst über die schönen Dinge des Lebens zu schreiben. Ihr Fokus liegt auf Hotelchecks und Städtereisen, Tipps und Tricks rund um das Thema. Sie hat eine Schwäche für den afrikanischen Kontinent und begleitet den Abenteuer Redakteur, wann immer sie kann in die Weiten der afrikanischen Savannen. Zudem ist sie der richtige Ansprechpartner, wenn es um Deine Werbeschaltung geht, oder um Anfragen zu Kooperationen.

4 COMMENTS

    • Witzig. Das war für die Woche der meist gelesene Artikel. Danke für die Blumen. Grade fragen wir uns – sind da so EINIGE im Umbruch? Ist das vielleicht ein Thema für 2017? Wir denken darüber nach.

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