Es ist endlich wieder soweit. Morgen starten wir die zweite Etappe unseres Plans alle 50 US Bundesstatten zu besuchen. Wir treffen die letzten Vorbereitungen und werden dieses Mal hoffentlich 9 weitere Selfies mit den Willkommensschildern unserem Puzzle hinzufügen können.

Kalifornien – Nevada – Arizona – Utah – Colorado – New Mexico – Oklahoma – Kansas – Texas

Noch ist Barack Obama Präsident und wird am letzten Wochenende vor unserer Rückreise nach Europa Donald Drumpf das Regierungszepter übergeben.

Ob wir im kommenden Oktober (so derzeit der Wunschplan der 3ten Etappe) nach „DT Land“ zurückkehren um weitere Staaten zu bereisen müssen wir abwarten. Wer kann schon ahnen was diese neue Ära für die USA bringt.

Wir sind dennoch voll motiviert für Teil 2 und der Wetterbericht für Wien und den morgigen Abreisetag heizt die Vorfreude noch so richtig an: „Etwas Schneefall und weiterhin sehr kalt. Die Temperatur kommt nicht über minus 7 bis minus 3 Grad hinaus.“

08.01.2017 – Sonntag – unser Start Los Angeles

Wien – 04:30 – das Taxi ist da. Es hat über Nacht tatsächlich geschneit und es ist eiskalt. Nichts wie weg hier, es geht los!

Los Angeles – 14:00 – Sonnenschein und deutlich wärmer Der Flug mit Air Berlin über Düsseldorf war ziemlich passabel. Es gab reichlich zu Essen und das Personal war ausgesprochen freundlich.

Einreise Schickanen

Die Einreise bzw. die Formalitäten beim Zoll sind dafür die Hölle und das schlimmste, was uns je bei einer Einreise in die USA passiert ist. Außer inkompetent und unorganisiert auch noch überheblich und sichtlich der letzte Abschaum, der hier bei der Einreisebehörde arbeitet.

Wir müssen uns sage und schreibe 3 Stunden mit mindestens 2000 anderen Leidenden anstellen um an gerade mal 5 Schaltern die üblichen unnötigen Fragen über uns ergehen zu lassen, warum wir hier sind, was wir hier eigentlich wollen etc.

Das Road Trip Baby

Bei der Autovermietung verläuft alles problemlos, flott und überaus freundlich. Unser Agent spricht und versteht sogar ein wenig Deutsch und unsere Laune ist wieder bestens, als wir unser, mit 390 PS ausgestattetes, Road Trip Baby entgegen nehmen.
Ist er nicht wieder ein ganz Hübscher?

Durch die Verzögerungen beim Zoll kommen wir in die Rush Hour, der Verkehr am Highway ist ein Alptraum.

Zum Glück müssen wir darauf nur ein Stück fahren und haben jeglichen Ärger vergessen, als wir in unserem Hotel für heute Nacht ankommen.
Jetzt heißt es nach einem deftigen Burger Abendmahl und einem verdienten Guinness in Brennan‘s Pub vor lauter Erschöpfung einfach nur ins Bett fallen. Wir freuen uns riesig auf den Start am nächsten Tag.

09.01.2017 – Montag  – Lancester – Musical Road – Mojave Wüste – Trona

Wir organisieren uns einen Frühstückskaffee bei Starbucks und auf geht‘s im mittlerweile regnerischen LA nach Lancaster um dort die Musical Road abzufahren. Witzig und wer in der Nähe ist darf das nicht versäumen. Wir haben uns ehrlich ein bisschen mehr erwartet, können uns aber vielleicht deshalb vor Lachen kaum halten und fahren sie gleich 2x ab.

 

Mojave Desert
Mojave Desert

Zum Glück sind wir aber am Beginn unseres Abenteuers und es geht weiter durch die Mojave Wüste nach Ridgecrest.

 

 

 

Wir organisieren ein wenig Bargeld, stärken uns bei McDonalds und fahren satt weiter nach Trona zu den Trona Pinnacles. Für LA haben wir, bei hoffentlich besserem Wetter, am Ende unserer Reise Zeit für uns neue Ecken zu entdecken.

Diese Gegend ist unbedingt sehenswert, eine sehr bizarre Landschaft. Ein sicher netter Mitmensch hat hier seinen coolen Wohnwagen abgestellt, damit erhalten der Stopp hier und die Bilder einen Extra-Kick

 

Death Valley

Auf dem fast verlassenen Highway rollen wir durch das Death Valley.

Es ist wie immer traumhaft durch diese einzigartige Gegend zu cruisen und das Farbenspiel der Felsen zu bewundern.

Kurz vor dem Eintreffen bei unserem heutigen Endpunkt im Furnace Creek Resort und somit der Furnace Creek Ranch machen wir noch einen Abstecher zu den Mesquite Flat Sand Dunes.


Beim Sonnenuntergang schießen wir hier noch ein paar Fotos und unter anderem Panoramabilder.

Wir sind erstaunt wie gut das heutige Mobiltelefone hinbekommen und beziehen kurz darauf unsere kleine aber feine Hütte.

Jetzt gönnen wir uns ein Abendessen und ein paar Bier und schlafen uns aus. Morgen wollen wir früh aus den Federn um noch viele Eindrücke von der Umgebung mitnehmen zu können auf dem Weg nach Las Vegas

10.01.2017 – Dienstag  – Auf dem Weg nach Las Vegas – Rhyolite  – Nevada – Selfie #1

Zabriskie Point ist gleich nach dem Aufstehen und zum Sonnenaufgang mit Sicherheit eines der Highlights auf diesem Road Trip.
Es ist immer wieder atemberaubend und unglaublich schön. Der fantastische Ausblick entschädigt sämtliche Qualen, die ich als Morgenmuffel und bekannter Langschläfer bis zu diesem Moment erleiden musste.

Hier darf meine Asche verstreut werden. Wo, wenn nicht an diesem magischen Ort.

 

Zabriskie Point
Zabriskie Point
Zabriskie Point Panorama
Zabriskie Point Panorama

Wir besuchen anschließend die Geisterstadt Rhyolite, die ist aber kein Muss.

Sie ist sehr klein und lediglich ein schräges Outdoor-Museum und ein Haus gebaut aus alten Glasflaschen verleiten zu ein paar Fotos.

Wir beginnen die Selfie Sammlung und ergattern die Willkommensschilder von California und Nevada.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Unser nächster Stopp liegt mir besonders am Herzen, das Amargosa Opera House.

Amargosa Opera House
Amargosa Opera House

Las Vegas

Einer unserer Lieblingsorte und wann immer wir in der Nähe sind müssen wir hier anhalten, sei es nur für eine Zigarettenlänge, ein für uns wirklich schöner und einzigartiger Ort.
Wir sind in Las Vegas angekommen und müssen gleich mal zu unserem ersten Shopping Stopp auf dieser Reise in die Las Vegas Premium Outlets North.

Las Vegas Nevada
Las Vegas Nevada

Zugegeben, wir haben im letzten Oktober bereits im Südosten der USA eingekauft als gebe es kein Morgen, weshalb sich das Erlebnis wider erwarten in Grenzen hält.

Las Vegas Nevada Cesar Palace
Las Vegas Nevada Cesar Palace

Auch gut denken wir, mehr Geld fürs Zocken, immerhin sind wir in Las Vegas.

Glücksspiel am Strip

Las Vegas Nevada Impressionen
Las Vegas Nevada Impressionen

Wir beziehen unser Hotel direkt am Strip, das Cromwell, gegenüber vom beeindruckenden Caesars Palace.
Überraschend erhalten wir ein Upgrade auf eine fantastische Suite und jetzt heißt es den Strip unsicher machen.

Ein paar Dollar beim Glücksspiel müssen wir riskieren und nach ein paar Drinks fallen wir glücklich (wenn auch nicht reicher) ins Bett

 

11.01.2017 – Mittwoch  -Arizona – Utah – Zion National Park – Navajo Bridges

Welcomesign Las Vegas Selfie
Welcomesign Las Vegas Selfie

Auch von diesem Besuch nehmen wir natürlich ein Selfie von uns und dem weltberühmten

Welcome to Las Vegas Schild mit nach Hause. Am frühen Morgen ist hier Niemand außer uns, genial. Einmal nicht Anstehen.

 

 

Las Vegas hinter uns lassend, stehen unterwegs die Selfies der Willkommensschilder von Arizona und Utah auf dem Programm.

Es ist ein vom Wetter durchwachsener Vormittag und wir sind beim Zion National Park angekommen. Stolze 30 Dollar Eintritt verlangen sie hier, die sind es aber definitiv wert!

 

Hier zahlt es sich übrigens aus im Winter anzureisen. Zu dieser Jahreszeit darf man ein Teilstück, den traumhaften Scenic Drive und somit das Highlight des Parks, auch mit dem eigenen Auto befahren.

Im Sommer werden die Massen an Touristen in Shuttles durch diese fantastische Gegend kutschiert.

Hagel und andere Wetterphänomene

Wir fahren weiter über den Mount Carmel und für kurze Zeit hagelt es sogar.Das macht diese unglaubliche Kulisse irgendwie noch eindrucksvoller für uns.

Wir passieren eine Herde Bisons am Straßenrand, die von zig Truthähnen begleitet wird. Die US 89A ist für uns im gesamten ein Highlight. Diese Strecke müssen wir definitiv noch einmal abfahren, vorzugsweise mal im Sommer.

Die Sonne kommt wieder durch und nach einer spektakulären Fahrt durch dieses Tal mit seinen roten hohen Felswänden, kommen wir bei den Navajo Bridges (Colorado River) an.

 

US 89A Arizona
US 89A Arizona

Und ja, in jedem Road Trip Bericht sollte mindestens ein Brückenfoto enthalten sein

Diese hier (alte und neue Brücke) gefallen mir bei Sonnenuntergang besonders gut.

Navajo Bridges
Navajo Bridges

Wir sind müde und erschöpft von den fantastischen Ereignissen und Eindrücken eines wunderschönen und überwiegend sonnigen Tages zur Übernachtung in Page angekommen.

12.01.2017 – Donnerstag Kayenta – Monument Valley Navajo Tribal Park

Heute sind wir früh unterwegs in einen neuen, sicher ereignisreichen Tag und halten kurz in Kayenta, da wir dringend Koffein benötigen. Leider gibt es hier nur einen McDonalds, der Kaffee ist viel zu süß und von stark kann keine Rede sein.

Die Szenerie finde ich dennoch sehr interessant. Ein kommen und gehen von überwiegend amerikanischen Ureinwohnern. Sogar der Sherif ist sichtlich indianischer Abstammung und ich finde seine langen zu Zöpfen geflochtenen und hochgesteckten Haare sehr amüsant.

Wie aus einer Filmkulisse

Wie er so da steht und genüsslich einen McCafe schlürft während ein paar streunende Hunde um ihn kreisen wirkt auf mich sehr surreal und eher als wäre ich in eine Filmkulisse geraten.

Ein Foto trau ich mich dennoch nicht so recht zu machen, da bin ich lieber vorsichtig und finde es auch irgendwie respektlos. Er findet uns sicher auch seltsam aber überspielt das mit Coolness.

Hier verirren sich sicher selten Touristen im Winter her, wenn überhaupt

Wir sind im Monument Valley Navajo Tribal Park Visitor Center angekommen und kommen auf dieser Reise aus dem Staunen nicht mehr heraus. Hier ist der Ausblick schon beim Eingang spektakulär.

 

Monument Valley
Monument Valley

Der Eintritt kostet dieses Mal „nur“ 20 Dollar und auch die sind es mehr als wert.

Der Aussichtspunkt John Ford’s Point ist der Hammer und man kommt sich vor wie in einem Western.

Wir würden uns jetzt nicht wundern, wenn plötzlich John Wayne ums Eck geritten käme

 

Monument Valley Panorama
Monument Valley Panorama

Wir fahren weiter zum Goosenecks State Park und bezahlen dort ehrliche 5 Dollar Eintritt mit Kuvert, da der Schalter um diese Jahreszeit nicht besetzt ist Supertoll und ebenfalls der Wahnsinn!

 

Goosenecks State Park
Goosenecks State Park

Auch hier sind wir uns einig, dass der Trip im Winter seine Vorteile hat. Keine Menschenseele weit und breit, außer wir 2, unser Road Trip Baby und diese unglaublich schöne Landschaft.

Das nächste Stück ist der Moki Dugway, einfach sensationell! Kurze Serpentinen mit einer tollen Aussicht. Leider können wir den Aussichtspunkt Muley Point nicht erreichen.

Den Blick direkt von der Kante hätten wir gerne genossen, aber es ist einfach zu schlammig. Wir bleiben sogar fast stecken und kehren deshalb lieber um.

 

Die weitere Strecke und somit der Wechsel von Utah nach Colorado ist eher unspektakulär. Wir ergattern immerhin das Colorado Willkommensschil.

Freitag – 13.01.2017 – Mexico – Santa Fe

Wir starten heute mit einem Frühstück bei Jack & Janelle’s Country Kitchen. Einfach urig, lecker und genial. Gestärkt heißt es auf nach New Mexico.

Wir schießen auch hier das Willkommensschild Selfie für unsere Sammlung und machen einen kurzen Stopp beim Angel Peak Badlands Overlook.

Angel Peak Badlands Overlook
Angel Peak Badlands Overlook

Was soll ich schreiben, natürlich ist auch hier der Anblick auf bzw. über diese Massen an Gestein fantastisch, aber nach den unglaublichen Eindrücken in Utah nicht annähernd so aufregend für mich. Das liegt vielleicht auch am schlechteren Wetter. Es ist heute eher grau in grau und regnet immer wieder.

Wir kommen in Santa Fe an. Diese Stadt ist ein MUSS.

Weil wir gerade in der Nähe der Fashion Outlets of Santa Fe sind gehen wir zuerst mal shoppen

Nach dem bescheidenen Ausflug und keinem Erfolg (wir haben nichts gekauft!) sehen wir uns den Ortskern bei einem abendlichen Spaziergang an.

Wir finden Santa Fe sehr reizvoll und bestaunen die fantastische Architektur.

Uns fällt sofort auf, dass es hier zig Galerien gibt, dass muss irgendwie ein Mekka für Galeriebesitzer sein, oder liegt es vielleicht doch an der unglaublichen Georgia O‘Keeffe.

Wir genießen zum Abschluss des Tages ein super Abendessen im derzeitigen Hipp Lokal: Boxcar

Das können wir nur empfehlen, hier herrscht eine super Stimmung und der Service und das Essen sind spitze. Heute legt später sogar ein DJ auf und ich kann mir gut vorstellen, dass dann hier noch mehr die Post abgeht. Wir sind aber nach ein paar Bier zu müde und wollen morgen früh raus. Immerhin erwartet uns der nördlichste Punkt unserer Reise.

14.01.2017 – Samstag – KANSAS – Liberal  – NEW MEXICO – OKLAHOMA –

Auf nach Liberal in Kansas. Wir sind immerhin auf der Jagd nach Willkommensschildern und uns durchaus bewusst, dass das im Winter vielleicht eine extra Herausforderung ist.

Unterwegs machen wir Halt in Las Vegas  in New Mexico.

Ein hübscher Ort mit einem kleinen aber feinem historischen Stadtzentrum und fantastischen Häusern im gesamten Ortsgebiet. Wir bringen unseren Koffeinpegel auf ein erträgliches Maß und passieren auf der Weiterfahrt Oklahoma.

Es gibt meilenweit außer Land und hie und da ein paar Kühen, vorerst noch in weiter Ferne, rein gar nichts zu sehen. Das ändert sich auch in Kansas nicht, lediglich das Wetter wird immer schlechter und wir haben mittlerweile Minusgrade. Das Selfie ist aber unabdingbar, also raus aus dem geheizten Wagen.

Anmerkung:

Es bildet sich bereits Eis auf den Rückspiegeln. Das haben wir so nicht ganz erwartet, aber auf diese Weise leiden wir ein wenig mit den zuhause gebliebenen mit, immerhin ist in Österreich gerade tiefster Winter.

15.01.2017 – Sonntag Eissturm in Liberal – Leland NORTH CAROLINA – TEXAS

Liberal Kansas Eissturm
Liberal Kansas Eissturm

Der Sturm Jupiter hat uns und ganz Liberal über Nacht voll erwischt. Überall hängen Eiszapfen, sogar auf den Zäunen und Leitungen.

Wir besuchen Dorothy’s House & Land of Oz auf der Yellow Brick Road und schwelgen kurz in der frühesten Kindheit.

Leider hat das Museum heute geschlossen. Der Besuch von Kermit auf unserer ersten Etappe im Jim Henson Museum in Leland in North Carolina ist für uns sowieso an Skurrilität kaum zu toppen
Weiter durch die bizarre Eiswelt durchqueren wir nochmal Oklahoma auf dem Weg nach Texas.


Wir trotzen abermals dem Wetter, da beim ersten Erreichen von Oklahoma lediglich eine lausige Aufschrift auf einem Steinklotz vorzufinden war.

Das wollen wir so als Welcome Sign Selfie nicht durchgehen lassen.

 

Wir sichern uns ein Stück weiter auch das Selfie vom Willkommensschild Texas.

Mission completed!

Alle neun möglichen Welcome Sign Selfies sind im Gepäck

 

Wir bestaunen auf der Weiterfahrt wieder Kühe, welche bei diesem grauslichen Wetter seelenruhig auf den vereisten Weiden direkt am Straßenrand grasen.

TX 70 Texas Kühe
TX 70 Texas Kühe

Die Kälte lässt uns heute nicht mehr los und wir gönnen uns zu Mittag in Amarillo ein Steak, was sonst Das Big Texan ist ein Klassiker, wenn auch ziemlich touristisch aufgezogen.

Nach dem Essen cruisen wir ein Stück auf der historischen 66 durch Amarillo und finden die Häuser am Straßenrand auch bei diesem vereisten Anblick unbedingt sehenswert.

 

Leider können wir die Cadillac Ranch am Stadtrand nur aus der Ferne bewundern, da es zu schlammig ist um auch nur ansatzweise in die Nähe zu gelangen. Das macht nichts, wir kommen definitiv wieder wenn es wärmer ist.

Immerhin wollen wir die Route 66 einmal komplett abfahren (sofern es unser Budget nach den 50 Staaten noch zulässt).

Wir erreichen wieder New Mexico und unseren heutigen Endpunkt Santa Rosa. Der Ort wirkt verlassen und verfallen aber bietet gerade deshalb tolle Fotomotive.

 

 

Wir freuen uns morgen wieder weiter in den Süden zu fahren und Jupiter hinter uns zu lassen. Ein bisschen Sonne ist überfällig!

Santa Rosa New Mexico Impressionen
Santa Rosa New Mexico Impressionen
Santa Rosa New Mexico
Santa Rosa New Mexico

16.01.2017 – Montag Roswell -Alamogordo  – Las Cruces

 

Heute heißt es auf nach Roswell, die UFOs warten auf uns

Aber wir starten dort zuerst mit einem ausgiebigen Frühstück im Cowboy Cafe, das ist unserer Meinung nach unbedingt empfehlenswert. Sehr leckeres, deftiges Essen und einfach skurril, vor allem die Toilette.

Cowboy Cafe Roswell
Cowboy Cafe Roswell

Ganz Roswell ist mit Aliens und/oder UFOs geschmückt. Kein Wunder, das Thema wird bis zum Exzess ausgeschlachtet.

Wir schauen einen Sprung zum UFO Museum and Research Center, von außen muss aber reichen.
Wir wissen ganz sicher, dass es sie gibt und müssen nicht extra überzeugt werden, oder bezahlen womöglich auch noch dafür Es geht weiter zur angeblich weltgrößten Pistazie nach Alamogordo.

 

Die weisse Wüste

Wir finden ein Fotostopp reicht und freuen uns schon auf den nächsten Halt, den White Sands National Monument Park.

Laut der Anschlagtafel vor Ort, ist das hier die größte Ansammlung von weißen Dünen weltweit. So ganz möchte ich das nicht glauben, noch dazu wo wir schon in der Weißen Wüste in der Sahara waren, und dort tagelang auf Kamelen reitend weit und breit nur weißen Sand gesehen haben. Trotzdem ziemlich spektakulär und wer in der Nähe ist sollte sich das ansehen. So oft bietet sich im Leben nicht die Gelegenheit mit dem PKW durch Sanddünen zu cruisen.

Las Cruces

Es ist Abend und wir sind in Las Cruces angekommen. Es gibt in der ganzen Stadt keinen Strom. So etwas wäre zu Hause bei uns undenkbar, schon gar nicht da der Ausfall nicht wetterbedingt ist (zumindest lt. dem Hotelpersonal).

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Wir harren aus und warten bis das Licht wieder angeht und die Restaurants wieder aufsperren, um ein wohlverdientes Abendessen einzunehmen und erschöpft für heute gute Nacht zu sagen.

17.01.2017 – Dienstag Tuscon – Phoenix

 

Nach dem Aufstehen besuchen wir das historische Las Cruces mit seinen reizenden Gebäuden. Kaum vorstellbar, dass es hier mal überall so ausgesehen hat.

Das eigentliche Las Cruces gefällt uns nicht wirklich, einfach eine Ansammlung von Häusern und außer dem kleinen historischen Viertel deshalb kein Foto wert.

Über die Interstate fahren wir weiter nach Tucson in Arizona und stillen unseren Hunger dort in Downtown bei einem Jimmy John’s, unserer Lieblings Sandwich Fastfood Kette.

Tucson ist im Zentrum nicht groß, aber wirklich sehenswert und nach einem Verdauungsspaziergang fahren wir auf den Hügel über der Stadt zum Sentinel Peak Park.

Hier hat man eine schöne Aussicht über die Stadt und die gesamte Gegend und im Park wachsen zig Kakteen, die ebenfalls ein Foto wert sind

Phoenix

Wieder über die Interstate fahren wir weiter nach Phoenix und erhalten im heutigen Hotel ein super Zimmer im 10ten Stock mit Aussicht über Downtown.

Phoenix Arizona
Phoenix Arizona

Da wir hungrig sind und durstig auf ein paar Bier, die wir uns nach den heutigen langen Interstate Fahrten mehr als verdient haben, machen wir jetzt die Stadt unsicher.

18.01.2017 – Mittwoch  – Yucca Valley

Wir haben eine kurze Nacht hinter uns, da wir gestern einen superlustigen Abend im Charlie’s hatten. Karaoke in einer Gaybar in Phoenix, noch dazu in einer Cowboy/Salon-Atmosphäre. Das war ein Heidenspaß und ist unbedingt auch für not-gay zu empfehlen (funny mixed Crowed!).

Heute heißt es zurück nach Kalifornien.

Der Joshua Tree National Park wartet und wir durchqueren ihn am Weg zu unserem heutigen Quartier in Yucca Valley.

 

 Joshua Tree National Park
Joshua Tree National Park

Wir können uns an der Natur kaum sattsehen. Es ist atemberaubend und das Wetter mit strahlendem Sonnenschein macht den gesamten Tag mehr als perfekt.

 Joshua Tree National Park

 

19.01.2017 – Donnerstag  – Cabazon – Pasadena

Der Morgen beginnt mit Shopping im Desert Hills Premium Outlet in Cabazon. Womit sonst, wir haben schon lange nicht gestöbert und noch recht wenig gekauft auf einem USA Trip für unsere Verhältnisse.

Desert Hills Premium Outlet i
Desert Hills Premium Outlet i

Das Wetter spielt nicht mit auf dem Weg zurück zum Road Trip Startpunkt Los Angeles. Unsere erste Station am späten Vormittag ist dort das bewölkte Pasadena.

Wir schauen einen Sprung zum Caltech Campus und H. ergattert ein T-Shirt und eine klassische Baseball Kappe mit Caltech Logo als Erinnerung.

Wer ist hier der Nerd?

Caltech Pasadena
Caltech Pasadena

Wo ist Penny??!!

Anschließend geht es zum Lunch in die Cheesecake Factory, ein Muss für uns und Insider verstehen wovon ich schreibe

Unsere Penny ist aber ein hochgewachsener, end-40er südlicher Abstammung, und auch sonst hat das Lokal eher keine Berührungspunkte mit der Serie in der es vorkommt.

Der Service ist exzellent und das Essen schmeckt fantastisch, die Portionen sind gigantisch und wir werden mehr als satt.

Angekommen in unserer Unterkunft war es das für heute. Das Wetter ist noch immer grauslich und es will nicht aufhören zu regnen. Wir gönnen uns noch ein paar Bier und hoffen die Wettergötter sind uns morgen gnädig.

20.01.2017 – Freitag  – Back to Los Angeles

Noch immer grau in grau und Dauerregen bzw. schüttet es wie verrückt, so viel Regen hat LA die letzten Jahre nicht gesehen. Gönnt uns jemand den Trip nicht?

Notlösung: „Frust Shopping“ in den Camarillo Premium Outlets, das eine oder andere Schnäppchen ist da vielleicht noch zu ergattern und bei diesem Schlechtwetter gibt es in LA nicht allzu viele Aktivitäten für uns.

Wir haben die klassischen Touristenorte schon auf den letzten Besuchen gesehen und bei diesem Wetter haben auch die Vergnügungsparks geschlossen.

Es gibt natürlich unzähligen Museen, aber wir wollen es mit der Kultur vorerst nicht allzu übertreiben und versuchen lieber Kohle auszugeben

21.01.2017 – Samstag  – Shopping und Venice Beach

Ein sonniger Tag erwartet uns, also ab zum Getty Center. Das ist ein absolutes MUSS!

Nicht nur die ausgestellten Kunstwerke sind beeindruckend, auch das bzw. die Gebäude selbst, der Park mit den Gärten und die fantastische Aussicht über LA.

LA Panorama
LA Panorama

Nach diesem tollen Vormittag rollen wir zurück über die weltbekannte, von links und rechts mit unbezahlbaren Anwesen gepflasterte Panoramastraße, den Mulholland Drive zu den Normalsterblichen nach LA.

Ein Nachmittag am Venice Beach

Los Angeles Venice Beach
Los Angeles Venice Beach

Kurz überlegen wir, ob wir für das eine oder andere „Haus“ den Plan mit dem perfekten Bankraub nicht doch noch einmal intensiver überdenken sollten.

 

Wir besinnen uns, und da wir dieses Mal den Pazifik noch nicht gesehen haben, beschließen wir den Nachmittag am Venice Beach zu verbringen.

 

Spaziergang am Venice Beach
Spaziergang am Venice Beach

Unser Spaziergang ist wie immer ein Erlebnis, das ist eine einzige Freakshow hier. Es ist zwar ziemlich windig aber sonnig und viele Menschen hat es so wie uns nach dem vielen Regen hierher an den Strand und in die Sonne getrieben.

22.01.2017 Sonntag Sight Seeing in LA

Es schüttet wieder, was sollten wir also sonst tun als uns zu einem weiteren vorgetäuschten „Frust Shopping“ in die Citadel Outlets aufzubrechen Der Regen lässt während dessen leider kaum nach und die Arkaden in der Mall schützen auch nicht vor der Nässe. Kurz nachgedacht finden wir, dass wir doch schon genug auf dieser Reise gekauft haben und machen uns auf den Weg nach Downtown.

Union Station

Erster Startpunkt ist die sehenswerte Union Station. Da es heute eindeutig nicht mehr aufhören wird zu regnen beschließen wir danach eine Stärkung beim Grand Central Market zu uns zu nehmen. Das ist gerade ziemlich hip in LA, also müssen wir da hin

Noch ein kurzer Abstecher gegenüber ins Bradbury Building und nach diesem Fotostopp beenden wir das verregnete Sightseeing in Downtown.

Wir motivieren uns doch noch zu einem eventuellen Einkaufserlebnis und statten der Shopping Mall The Grove einen Besuch ab.

Diese ist leider auch nicht überdacht und auch aufgrund der schockierenden Preise (teuer wäre untertrieben) geht es jetzt ab ins SPA für die restlichen Stunden des Tages. Wir haben dem Wetter genug getrotzt.

23.01.2017 – Montag  – Bye Bye Road Trip Baby

Der Regen ist auch unser Begleiter zu einem letzten Frühstücks Kaffee nach Venice. Danach heißt es leider Richtung Flughafen und unser Road Trip Baby verabschieden.

Auch dieser Wagen ist uns ans Herz gewachsen, mitnehmen geht nicht, also Adieu und vielen Dank für die aufregende und komfortable Beförderung über 6025 km ohne jegliche technische Beanstandung.

(Lediglich das eingebaute Navigationssystem sollte dringend überarbeitet werden.)

24.01.2017 – Dienstag – Retour in Wien

Wien – 14:15 – wir landen am Flughafen in Schwechat. Der Rückflug über Düsseldorf war ruhig und unspektakulär, alles hat ohne Stress geklappt. Es ist eiskalt und wir wünschen uns sofort wieder ins regnerische LA zurück.

Doch Kalifornien muss vorerst warten, wir planen die 3te Etappe im Osten der USA. Hoffentlich noch heuer im Oktober, mal sehen was DT noch so anstellt und ob unsere Lust und Laune dadurch beeinträchtigt wird.

New York ich komme! Wir beide haben schon zu lange auf ein Kennenlernen gewartet, davon sollte uns DT jetzt nicht abhalten

USA Selfie Collage
USA Selfie Collage

 

Hier geht es zum ersten Teil:US Welcome Sign Selfie Road Trip 1

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