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Wenn Paare zusammenkommen, ist es für beide normalerweise wichtig, dass Treue groß geschrieben wird: Fremdgehen ist da noch nicht das Thema.

Und doch tauchen bei mir als Partnervermittlerin immer wieder betrogene Singles auf, die genau wissen, was sie von ihrem neuen Partner erwarten: Treue.

Aber das ist manchmal gar nicht so leicht zu finden, denn auch einige der Singles, die bei mir das neue Liebesglück suchen, gestehen mir irgendwann mal eine Affäre ein. Bis jetzt hat das zwar noch jeder auf die eine oder andere Weise bereut, aber die Vergangenheit kann man halt nicht auslöschen.

Die Chance, dass jemand, der einmal fremdging wieder fremdgeht, ist leider hoch. Es ist wie eine Grenze, die man leichter überschreiten kann, wenn man sie einmal überschritten hat. Die Hemmschwelle sinkt bei jedem weiteren Mal.

Man kann sich zwar ändern, doch der Ausstieg aus dieser Spirale, die nach unten gerichtet scheint, ist schwer. Fremdgehen kann süchtig machen.

Warum der Treuebruch schmerzt

Fremdgehen Streit
Die Enttäuschung, wenn man den Betrug entdeckt, sorgt oft für das Ende einer Partnerschaft

Am Anfang einer geplant langfristigen Beziehung geht jeder grundsätzlich von Treue aus. Das ist in etwa wie bei einem Vertrag: Beide Teile erwarten, dass sich der jeweils andere Teil an die Vereinbarung hält. Man verspricht sich Ehrlichkeit, Unterstützung, miteinander zu reden, Zeit und eben auch Treue.

Es ist so, als ob man sich verabredet, einen Karren gemeinsam zu ziehen, den Karren des Lebens, mit allen Herausforderungen. So ziehen sie beide, machen beide mal Pause, genießen das Leben und halten ihre Versprechen, bis plötzlich der eine merkt, dass er der einzige ist, der den Karren am Weg hält und zieht. Der andere nämlich geht fremd, er verbringt Zeit und Energie bei einem oder mehreren anderen Karren oder rastet sich am Wegesrand aus.

Der Partner, der weiterhin den Karren auf der Straße des Lebens hält, fühlt sich alleine gelassen und betrogen. Das ist er ja schließlich auch.

Nun kann der, der den Treuebruch begeht, sicherlich erklären, warum er Treuebruch begangen hat. Was aber wichtiger ist, ist die Frage, warum er die Situation, die ihn am Karren oder am Partner stört, nicht bereinigt hat. Es ist für den Betrogenen so, als ob er von den eigenen Landsleuten am Schlachtfeld zurückgelassen wird.

Muss man seinem Drang nachgeben? Muss man fremdgehen?

Nein. Muss man nicht. Dem Drängen nachzugeben hat Konsequenzen. Fremdgehen auch.

Manchmal zerstören die Konsequenzen eine gute Beziehung, ein oder mehrere Leben.
Manchmal kann man die Konsequenzen ausbügeln, aber eben nicht immer.

Es wäre völlig dumm zu denken, dass man nach der Eheschließung, nach einem Treueversprechen mit oder ohne Zeugen oder Vertrag nie wieder jemandem über den Weg laufen würde, der nicht ebenso das Potential hätte, ein toller Partner zu sein. Oder ein tolles Sexabenteuer zu sein. Oder, oder, oder.

Es wird die Versuchung geben.

Trotzdem muss ich an dieser Stelle mal einen Weight-Watcher-Spruch zitieren: „Es schmeckt nichts so gut, wie sich Schlanksein anfühlt.“

Diesen Spruch auf Beziehungen umzulegen bringt uns zu „Keine sexuelle Versuchung ist verlockender als das sichere Gefühl, in einer treuen und unterstützenden Langzeitbeziehung zu sein.“

Sabine und Marianne: Sie können nicht treu sein

Fremdgehen macht unglücklich
Wenn man Beziehungen selbst immer wieder gegen die Wand fährt, wird es Zeit für ein Umdenken.

Männern eilt der Ruf voraus, nicht treu sein zu können. In meiner Laufbahn als Partnervermittlerin sind mir aber auch Damen untergekommen, die mit der eigenen Untreue wirklich Probleme hatten. Sie konnten keinem Mann widerstehen und waren vom nächsten Sex abhängig. Sie sind süchtig nach Fremdgehen.

Ursula weint ins Telefon. Schon wieder ist sie fremd gegangen, lebt so, als ob sie sorgloser Teenager wäre, in einer kleinen Wohnung. Sie kann dem Sex einfach nicht widerstehen. Ihren Sohn hat sie beim Vater gelassen, hat die Scheidung eingereicht und hat einen Job, der ihr finanzielle Stabilität bringt.

Glücklich? Nein, glücklich ist sie nicht. Sie denkt ständig an das nächste Sexabenteuer und ob der Freund heute Abend Zeit hat, mit ihr zu chatten, er wohnt etwa 300 km weit weg. Wenn sie sich sehen, kommen sie nicht aus dem Bett.

Auch Marianne hat ein ähnliches Problem. Sie erhielt von ihrem neuesten Freund sogar einen Heiratsantrag. Sie hatte nicht die Kraft, ihn abzulehnen, obwohl sie bereits verheiratet ist und keine Absicht hat, ihren Mann zu verlassen.

Beide sind nicht glücklich. Sie leiden unter ihrer Unfähigkeit, treu zu bleiben. Es geht ihnen wie einem Alkoholabhängigen oder einem Spielsüchtigen. „Der nächste Sex wird der beste sein, dann hör ich auf.“ Die beiden sind die ersten, die hoffen, dass das wirklich so ist. Sie leben ein trauriges Leben.

Charly, der böse Bube wird treu

Charly W. erzählt von seiner Vergangenheit. Er ist jetzt knapp 55 und ist Vater von drei erwachsenen Kindern. Er sagt von sich selbst, dass seine Sturm- und Drangzeit weit über seine 20er-Jahre hinweg angehalten hat. Es gab fast täglich Partys, schöne Frauen und das Wort Treue, so sagt er, konnte er damals nicht mal buchstabieren. Fremdgehen war an der Tagesordnung.

Beruflich reiste er viel und häufig um die Welt, lernte sehr viele Menschen kennen. Treue war für ihn nicht wichtig, er bezeichnet sich selbst als „schlimmen Knaben“ und geht nicht weiter auf seine Geschichten ein. Er ist nicht mehr stolz auf seine zahlreichen Eroberungen.

Aus heutiger Sicht sagt er über sich, dass er sehr sorglos mit so ziemlich allem umging, was mit Liebe zu tun hatte. Er dachte auch gar nicht, dass es die richtige Frau für ihn gäbe. Auch ans Altwerden dachte er lange nicht, bis ihn die Realität eingeholt hat und er den 50. Geburtstag immer näher kommen sah.

Als er seine Frau Tamina kennenlernte, tja, da war plötzlich alles anders. Er war gerade 50 geworden und sie war sehr schön und sehr anders als jede andere Frau, die ihm begegnet war. Sie war diszipliniert und konnte auch mal „Nein“ sagen.

Und genau das tat sie dann auch. Sie sagte: „Ich teile fast alles. Ich teile mein Haus, mein Essen, meine Vorräte, meine Freunde. Nur eines teile ich nicht: meinen Mann. Wenn du jemals untreu sein solltest, entschuldige dich nicht. Geh einfach.“

Sie wurden ein Paar und er blieb treu. Seit einigen Jahren sind sie verheiratet und glücklich. Er ist treu. Er sagt über seine Frau, „sie ist alles, was ich jemals in einer Frau gesucht habe und mehr.“

Der Weg aus der Untreuefalle

Glückliches Paar Treue Vertrauen
Manchmal hilft es, sich für die Partnerwahl Unterstützung zu holen.

Manchmal ist es einfach nur der unbewusste Versuch, aus einer unglücklichen Beziehung auszubrechen, der eine Untreue OK erscheinen lässt. Manchmal ist es Langeweile im Leben, keine anderen Herausforderungen zu haben oder die Unfähigkeit dem Partner zu gestehen, dass der einmal abgeschlossene Vertrag einer Abänderung oder eines Endes (einer Scheidung) bedarf.

Sehr viel Leid entsteht, wenn Ehepartner statt eines klärenden Gespräches mit dem Partner das Bett eines anderen aufsuchen. Lass die Sucht erst gar nicht in dein Leben. Fang damit gar nicht erst an.

Was aber tun, wenn man der unfreiwillig Geschädigte aus so einer Beziehung ist?
Was aber tun, wenn man schon zum dritten Mal der betrogene Teil ist?

Da man bei einer neuen Partnersuche das magisch anzuziehen scheint, wovor man sich eigentlich schützen will, habe ich für meine Klienten etwas entwickelt, das hilft, beim nächsten Partner ein treueres Exemplar Mensch zu wählen.

Was tun, wenn man bereits eine Ehe durch Fremdgehen zerstört hat und nun bereit für eine reife und treue Beziehung ist?
Dann richte deine Aufmerksamkeit nach vorne. Da liegt deine Zukunft. Deine Vergangenheit liegt hinter dir.

Es wäre jedoch verrückt zu denken, die gleichen Vorgehensweisen der Vergangenheit würden in der Zukunft andere Ergebnisse bringen. Deshalb ist es notwendig, auch das eigene Auswahlverfahren bei der Partnersuche zu überdenken.
Hier geht’s zum ERSTGESPRÄCH.

Liebe Grüße, Eure

Gabriele Strasky
Partnervermittlerin von
https://www.wahreliebe.jetzt 

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