Über die Freude am Klavierspielen

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Freude am Klavierspielen lernen
Instrumente lernen hat viele Vorteile.
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Neues Hobby oder ein Revival? – Klavierspielen lernen

Dort drüben steht es – dein Klavier.
Es ist geschmückt mit einer hübschen Decke, ein paar Fotos und Erinnerungsstücken. Immer wieder lächelt es dich an, wenn du z.B. mit dem Staubtuch drüberfährst. Und du denkst dir: Ich hatte echt schöne Sachen auf diesem Klavier spielen können.

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Aber jetzt denkst du dir:

„Die Nachbarn mögen es nicht, wenn ich zu laut am Klavier spiele. Außerdem, was würden die denken, wenn ich zu viele Fehler mache?“

„Nein, die Zeit ist vorbei.“

„Ich kann ja nichts mehr.“

Jucken würd’s dich aber schon, oder?

Also komm! Nimm dir ein paar Minuten Zeit und folge mir auf eine kleine musikalische Reise.
Machst du mit?

(Übrigens wenn es nicht das Klavier ist, das dahinschlummert, sondern ein anderes Instrument, dann ersetze einfach das Wort Klavier durch das Instrument, das du jetzt im Kopf hast, wie z.B. die Gitarre oder deine Flöte.)

Beginnen wir von vorne.

Am Anfang war der Ton

Kannst du ihn hören?

Das ganze Universum schwingt. Mit unserem Musikinstrument schwingen wir mit in diesem faszinierenden Kosmos des Jetzt.

Zu philosophisch?

Komm, gehen wir an dein Instrument und spielen wir den ersten Ton!

Wow! Genieß ihn! Koste ihn aus!

Das ist Musik.

Musik ist Inspiration

Ja, Musik hat die Aufgabe zu inspirieren!

Sehen wir uns an, woher Musik kommt. Sie findet ihren Ursprung in den verschiedenen Schwestergöttinnen, deren Mission es war, die Menschen in verschiedenen Bereichen zu inspirieren. Das waren die Musen!

Musik ist also eine äußerst spirituelle Aktivität. Du inspirierst dich und andere. Ist das nicht eine schöne Sache!

Aber es wird noch besser.

Klavierspielen ist ACTION

Kannst du dich an einen Moment zurückerinnern, als du so richtig Spaß beim Musizieren hattest?

Jede Zelle vibrierte. Du warst voll in deinem Element. Du hast alles gegeben. Und du warst in perfekter Kommunikation mit deinem Publikum. Ein Feuerwerk an Freude!

Deine Einwände

Und an diesem Punkt spätestens kommen deine Einwände. Ich will sie nicht übergehen, denn sie sind ja da.

Ich höre da so still und heimlich: 

„Aber ich bin ja nicht so gut.“

Glaub mir, ich habe das von den besten Leuten gehört. 

Als Manfred zum Musik-Workshop kam, bat ich ihn, mir was am Klavier vorzuspielen. Er sagte: „Ich kann ja nix.“ Und dann kamen die coolsten Jazz-Akkorde, die ich seit Langem gehört hatte. Und er sagt: „Ich kann ja nix.“ Noch dazu nicht nur einmal! Er hatte viele Musikerfreunde, die ihm wahrscheinlich Ähnliches eingeredet haben.

Einer der größten Fehler, die Menschen machen, ist, sich mit anderen zu vergleichen.

Tu’s nicht! Du bist du. Du bist einzigartig.

„Ich komme nicht dazu.“

Ja, ich weiß – das Zeitmanagement. Hör zu, im Leben gibt’s nur 2 Dinge: Vergnügen erlangen und Schmerzen verhindern. Stell dir vor, wie viel Spaß und Freude du beim Klavierspielen erreichen kannst! Das ist enorm! 

  • Es ist ein fantastischer Ausgleich. 
  • Dein Geist, Seele und Körper werden aktiviert 
  • Du bist kreativ. 
  • Du beteiligst mehrere Sinneskanäle – sehen, hören, fühlen.
  • Und du hast sogar den Bonus, intelligenter zu werden.

Außerdem musst du nicht stundenlang spielen. Profis sagen, 10 Minuten am Tag reichen aus.

„Es ist zu spät – ich bin zu alt!“

Mann lernt Klavierspielen
Auch als älterer Erwachsener kann man noch Klavierspielen lernen.

Tut mir leid, ich kauf dir das nicht ab – nicht ganz! Klar hat man als Kind schneller gelernt. Aber du lebst jetzt und du machst das Beste aus dem, was du hast, und du kreierst deine Zukunft.

Spürst du schon, wie es dir unter den Fingern kribbelt und es dich mehr und mehr wie ein Magnet an dein Klavier zieht. SEHR GUT! Wenn es so ist, dann schieß los und spiel! Du kannst den Artikel auch später weiterlesen. Hab einfach Freude am Klavier!

Du liest weiter? – Total fein!

Deine Erinnerungen ans Klavierspielen lernen

Negative Erinnerungen an Klavierunterricht
Manche Musiklehrer hinterlassen eher verbrannte Erde als Lust am Spiel.

Beantworte mir bitte diese Frage:

Was war das Schlimmste, das du in der Musik, im Musikunterricht oder beim Üben erleben musstest?

  • Wurdest du an deinen Zöpfen gezogen, wenn du dich verspielt hast?
  • Wurdest du an dein Klavier geprügelt und hast Rotz und Wasser geweint, weil du nicht mit deinen Freunden Fußball spielen durftest?
  • Wurde dir bei jedem falschen Ton der Klavierdeckel auf die Finger gedonnert?
  • Hat man dir vielleicht gesagt, du seist nicht musikalisch oder nicht begabt oder du hättest kein Talent?
  • Musstest du hungrig zur Klavierstunde und deine Klavierlehrerin hat hinter dir beim Klavierspielen genüsslich ihre Wurstsemmel verschlungen?

Verstanden. (Die obigen Beispiele sind übrigens alle aus der Praxis.)

DANKE UND AB IN DEN MISTKÜBEL!

Nachdem wir jetzt deine unangenehmen Erfahrungen mit Musik beseitigt haben…

Klavierspielen lernen – Das sagen Andere

Das ist natürlich jetzt total individuell.

  • Herbert z.B. hat wieder mit dem Klavier begonnen, weil er ein bestimmtes Stück aus dem Film „Ziemlich beste Freunde“ spielen können wollte.
  • Sissy wollte sich einfach ganz entspannt zu Hause ans Klavier setzen und improvisieren.
  • Leo wollte seine Familie mit einem Lied von den Beatles und seine Frau mit einem Liebeslied beeindrucken.
  • Und eine gute Freundin aus Mödling wollte ihren Kindern besser beim Musikunterricht helfen können.
  • Und du? Was ist es bei dir? Was treibt dich an?

Visualisiere dir dein Reiseziel! Hol’s dir her! Und erfüll dir deinen Traum JETZT!

Na, sitzt du schon am Klavier und spielst?

Super! Ich gratuliere dir. Gut gemacht?

Weitere Informationen zum Thema Instrument lernen

Wenn du dich jetzt fragst, „ja, aber was soll ich jetzt spielen?“, dann lade ich dich zu meinem kostenlosen Online-Musik-Workshop ein.

Klicke einfach hier und melde dich an: https://www.musikverstehen.net/online-musik-workshop/

Wenn du nicht so lange warten möchtest, dann gibt es natürlich auch ganz persönlichen Klavierunterricht mit mir: https://www.musikverstehen.net/klavierlernen-mit-system/

Viel Spaß beim Spielen,
Dein Gerd

Gastblogger Gerd Pölzl
Mag. Gerd Pölzl

Über den Autor:

Den Menschen Musik einfach und mit Verstehen zu vermitteln, das ist die Mission von Gerd Pölzl. Quereinsteiger, Neueinsteiger und frustrierte Musiker – das sind sie, denen er die Freude und die Begeisterung an der Musik vermitteln. Ohne unnötige Komplexitäten, praxisnah und mit einer Schritt-für-Schritt-Herangehensweise hilft er beim Erreichen der eigenen musikalischen Träume. Er ist Kirchenmusiker, Organisator der Musik-Verstehen-Seminare mit Duncan Lorien in Österreich und unterrichtet Klavier für alle, die Musik in Ihr Leben integrieren wollen.

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16 KOMMENTARE

  1. Klavierspielen war schon immer mein Traum! Wie gern hätte ich das schon als Kind/Teenie gelernt, aber meine Eltern konnten sich keinen Musikunterricht leisten. Jetzt hätte ich selbst das Geld dazu, aber manchmal ziemliche Schmerzen in den Fingern! Ich befürchte, das würde beim Lernen stören?!? Weshalb ich auch im Erwachsenenalter nie angefangen habe! Aber ein Traum ist es immer noch!

    Liebe Grüße
    Jana

  2. Hallo,

    ich bin eher jemand der nur die Musik hört und genießt. Als Kind habe ich etwas Gitarre und Flöte gespielt, aber dann irgendwann aufgehört. Habe aber noch nie nachgedacht wieder anzufangen. Wüste nicht ob es dann geht.

    Liebe Grüße
    Julia

  3. Wir hatten Nachbarn, die gerne Klavier gespielt haben. Sie woihnten im Haus gegenüber. Sobald ich mitbekommen habe, dass sie geübt hat, habe ich das Küchenfenster aufgerissen und zugehört. Wir haben leider keinen Platz für ein Klavir, obwohl wir schon überlegt haben, ob es uns nicht auch Spaß machen könnte. Mein Taekwondotrainer lernt mit seinen über 50 übrigens auch Klavier spielen. Man ist also nie zu alt dafür!

    • Richtig. Man ist nie zu alt dafür. Ich habe etliche Senioren als meine Klavierschüler. Sie haben so viel Freude am Klavierspielen. Sie werden keine Konzertpianisten. Sie werden vielleicht nicht einmal vor Publikum auftreten. Aber sie haben eine Beschäftigung gefunden, die sie bereichert. Du schaust dir diese Menschen an und du fühlst, da ändert sich etwas in diesen Menschen, wenn sie am Klavier sitzen und spielen. Als Kinder waren wir neugierig und haben gespielt. Das ist uns irgendwie ausgetrieben worden. Doch holen wir uns das zurück. Setzen wir uns an unser neu gefundenes Spielzeug / Werkzeug / Gerät und legen wir los. Es gibt kein Richtig oder Falsch! Es gibt Freude, Neugier und Glücklichsein!

  4. Liebe Marion, lieber Gerd,
    Ich habe als Kind Zither gespielt – das ist ein Instrument, das kaum einer mehr kennt. Leider ist das Gerät so verstimmt und ich weiß nicht, wie man das wieder hinkriegt. Leider wurde ich bisher auch an Musikschulen und Musikgeschäften nicht fündig.
    Klavier spielen zu können, stelle ich mir toll vor. Aber ich muss auch gestehen, selbst wenn ich gerne mehr Instrumente spielen können würde, ich möchte es einfach nicht lernen. Bei mir müssen Dinge sofort funktionieren, daher fehlt es mir schlicht an Geduld (und Talent) – ich würde schnell aufgeben.
    Liebe Grüße von Miriam von Nordkap nach Südkap

    • Liebe Miriam,
      ich komme vom Land. Da gab’s ein paar, die Zither gespielt haben. Sogar mein Klavierlehrer hat Zither gespielt. Damals musste man ein gutes Gehör haben, um sein Instrument zu stimmen. Heute gibt es elektronische Stimmgerät. Man klippt sie auf das Instrument, zupft die Saite und sieht dann, ob der Zeiger des Stimmgeräts nach links oder nach rechts aussschlägt. Je nachdem zieht man die Saite straffer oder lockerer. Das macht man so lange, bis es GRÜN leuchtet. Man will ja nicht die wertvolle Übungszeit mit dem Stimmen verbringen. Wenn man das ein paar Mal gemacht hat, wird es schneller und schneller.

      Weißt du, ich verstehe dich, dass Dinge sofort funktionieren müssen. Wenn ich an meiner Homepage bastle und das Bild passt nicht richtig, die Abstände schauen nicht gut aus und ich ärgere mich manchmal grün und blau, dass ich das nicht hinkriege. Doch dann auf einmal funktioniert es. Und das ist schon ein Glückserlebnis.
      Das Schöne aber am Klavier ist, dass alles so offen vor deinen Augen liegt. Es gibt hier keine versteckten Noten, keine Tricks. Du hast die Tasten vor dir und sie sagen nur: „Spiel mich!“ Wenn du ein bisschen Theorie kennst, das heißt, du kennst die Tonleitern und Akkorde, bist du fähig, innerhalb kürzester Zeit zu improvisieren oder Lieder zu begleiten. Es gibt eine einfache, powervolle Technik dazu – das Musik-Verstehen-Seminar!

  5. Ich würde so gerne Klavier spielen können. Bisher habe ich es aber noch nie geschafft. Ich habe mal mit Keyboard versucht, aber ich glaube mir fehlt einfach die Geduld. Zwischenzeitlich bin ich dann an der Gitarre hängen geblieben.

    Liebe Grüße,
    Saskia Katharina

  6. Dieser Beitrag motiviert und ist sehr ansprechend geschrieben! Bei mir ist es nicht das Klavier, sondern der Kontrabass. Auch auf andere Sachen, die man länger aufgeschoben oder für die man „Ausreden“ gefunden hat, lässt sich der Artikel sehr gut anwenden.
    Herzliche Grüße
    Vivienne Claus

    • Liebe Vivienne,
      das freut mich sehr, dass dich der Artikel angesprochen hat.
      Cooles Instrument – der Kontrabass!
      Bei meiner Hochzeit sang eine Gruppe von Sängern Lieder, und die waren nur von Kontrabass und Akkordeon begleitet.
      Was so ein paar tiefe gezupfte Noten ausmachen, ist phänomenal.
      Ich kann mich noch gut an das Theaterstück „Goldbergvariationen“ mit George Tabori im AKademietheater erinnern. Immer wieder war da ein Kontrabass – der machte Stimmung – FASZINIEREND!
      Ich wünsche dir viel Spaß mit deinem Instrument!
      Alles Liebe
      Gerd

  7. Huhu,

    der Artikel zeigt wie sehr man sein Hobby lieben kann. Ich wollte immer Klavier spielen, aber ich hatte nie die Ausdauer etwas durchziehen, daher hatte ich nie die Gelegenheit. Nun juckt es mich tatsächlich wieder 😉

    LG Steffi

  8. Was für ein schöner und motivierender Artikel. Nicht nur für das Klavierspielen, sondern allgemein. Es ist doch mit vielen Dingen so, wenn wir den Mut haben sie auszuprobieren, kann es unabhängig vom Alter gelingen.
    ich habe mal als Kind für ein Detektivspiel das Klavierstück „Für Elise“ auswendig lernen müssen. Das hat mir total Spaß gemacht und am Ende habe ich es auf meinem elektronischen Piano nachgespielt. Aber mehr für den kurzen Spaß nebenbei hat es bei mir nie gereicht.

    Liebe Grüße
    Mo

    • Liebe Mo,
      ich gratuliere dir zu dieser Leistung.
      Was für ein motivierendes Spiel doch dieses Detektivspiel war!
      Wir Menschen sind keine Spezialisten. Wir sollten – das ist meine Meinung – in so vielen Bereichen wie möglich unsere Erfahrungen gesammelt haben.
      Das ist das, was uns zu einem Menschen macht. Die Neugierde, hier ein bisschen was kennenlernen, dort was ausprobieren, hier ein bisschen hineinschnuppern usw.
      Das ist für mich Lebensqualität.
      Je mehr Mut wir haben, je mehr Dinge wir schaffen, umso glücklicher sind wir.
      Danke für dein nettes Feedback zu meinem Artikel.
      Liebe Grüße
      Gerd

  9. Also ehrlich gesagt juckt’s mich nicht und hat mich auch noch nie gejuckt.:-) Ich höre ganz gerne ab und zu Klaviermusik, aber selbst spielen möchte ich nicht. Trotzdem ein herrlich motivierender Artikel für alle, die mit dem Gedanken spielen…
    LG Renate von Trippics

    • Liebe Renate,
      total ok. Voll verstanden, was du schreibst.
      Meine Frau hört irrsinnig gern Klaviermusik zur Entspannung, entweder von mir oder von Youtube.
      Ich sehe sie auch ganz selten am Klavier. Sie hat dafür andere Qualitäten, die ich an ihr schätze. 🙂
      Liebe Grüße
      Gerd

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