Essen und Essverhalten

Vegane Intoleranz Toleranz beim Essen Respekt
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Das ist ein essenzielles Bedürfnis. Essen und trinken muss jedes Lebewesen. Egal ob Pflanze oder Tier. Es wird benötigt um Energie umzusetzen, zu wachsen, Leben zu erhalten, zur Vermehrung, Evolution.

Erst der Mensch fing an mit Lebensmitteln zu experimentieren. Vom rohen Fleisch und Beeren im Wald zum anständigen Braten und durch den Beginn von Ackerbau, auch zum ersten Fladenbrot. Gemüserisotto, Beerengrütze, Jägerschnitzel mit Spätzle. Und immer weiter wurde experimentiert. Bis heute ist das so.

Man kann also sagen, mit der Erweiterung des Speise – Repertoires  des Homo Sapiens, erhöhte sich auch seine Intelligenz. Was zur Folge hat, daß wir das sind, was wir heute sind. Ohne diese Entwicklung säßen wir vielleicht noch heute auf den Bäumen und bewerfen uns mit Exkrementen.

Vegane Intoleranz Toleranz beim Essen Respekt
Durchaus Gesund. Jedoch kein guter Vitamin B12 Lieferant.

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Fehlernährung

Todkranke nicht nur durch Hamburger – auch vegane Fehlernährung führt zu Siechtum!

Warum jetzt plötzlich diese ganze vegane Hype aufkommt, frage ich mich. Wollen wir wirklich retour? Nur das essen, was vom Baum fällt, nichts ausreißen, töten und manipulieren? Wollen wir wirklich zurück auf Baumkronen-Niveau?

Wollen wir zurück auf Baumkronen- Niveau?

Ist denn dem Veganer klar, daß er mit der einseitigen Selektion bei den Nahrungsmitteln sich selbst, seine Gesundheit und Lebensdauer beeinträchtigt? Ohne tierisches Eiweiß und Fette mag ja gehen, aber ich unterstelle einigen, extreme Fehler in ihrer Ernährung zu machen. Ich denke, es ist viel komplizierter vegan gesund zu leben, als nur im Netz schicke Rezepte zu sammeln. Fehlernährung in einer Zivilisation mit unbegrenzten Nahrungsmittelangebot. Das war tatsächlich eines der Themen in vergangenen Ärztekonferenzen in Wien .

Esstörungen Allergien und Unverträglichkeiten

Woran liegt es, daß so viele Menschen heute an Essstörungen leiden? Ich meine zu ahnen, daß alleine in meinem unmittelbaren Umfeld bereits jede dritte Frau und jeder fünfte Mann ein gestörtes Verhältnis zur Nahrung hat. Woher kommt denn das? Am besten „gefallen“ mir die Spezies, die sich vegan ernähren und dennoch heimlich kotzen gehen. Gratulation.

Haben wir uns überfressen?

Erst “kürzlich”, in den Kriegszeiten und auch nach dem Krieg haben doch unsere Großeltern genommen was sie kriegen konnten. Fleisch war rar – das Hähnchen am Wochenende war ein  oft unerreichbarer Traum. Wo waren da all die Essgestörten? Jetzt nach fünfzig Jahren Leben wie  aus dem Füllhorn, haben plötzlich einige einen Graus vor Fleisch, Milch, Eiern, Fisch? Haben wir uns überfressen?

Nahrungsunverträglichkeiten poppen auf wie Mais in der Popcorn-Maschine, Allergien und Gluten-Unverträglichkeit, Laktose-Intoleranz.

Können wir wirklich völlig ausschließen, daß es sich hier nicht um eine Wechselwirkung mit Konservierungsmitteln, Emulgatoren und sonstigem Schrott, der in unseren Nahrungsmitteln beigefügt wurde, handelt?

Ich traue mich sogar zu behaupten, daß eine der oben genannten Unpässlichkeiten bereits zum guten Ton gehört.

WAS sie haben noch keines von den kleinen laminierten Kärtchen, auf denen alle ihre Allergien und Unverträglichkeiten aufgelistet sind? Sie haben keine Unverträglichkeit?! Keine Allergien?! Dann lassen Sie sich gefälligst eine einfallen!“

Auch in Indien, wo die vegane Lebensweise eigentlich herkommt, ist nicht jeder Vegetarier. Aus religiösen Gründen haben sich einige Menschengruppen dazu entschieden, keinem Lebewesen etwas zu leide zu tun. Ich respektiere das. und das führt mich zum nächsten Punkt. Nicht einfach BEHAUPTEN – erst mal TESTEN.

Ein ganzes Huhn – Billiger als SHEBA Katzenfutter?

Respekt

Respekt vor dem Leben. Töten mit Respekt. Ich meine hier das Karnickel oder das Huhn. Respekt vor dem Tier und mittlerweile auch für den Kopfsalat, der in Watte wächst, statt in guter Erde. Für mich ganz wichtig. Respektlos sind die Hühnerfarmen, die Schweineställe, die Rinderfarmen, die das Tier nicht mehr als Tier halten, sondern aus Profitgier behandeln wie eine seelenlose Sache.

Wer billig kauft, kauft teuer!

Respektlos sind aber auch die Konsumenten, welche nach wie vor beim billigsten Preis zugreifen. Wenn ein Hähnchen günstiger ist, wie eine Dose Tiernahrung. Meine Damen und Herren, ich bitte Sie! Da kann doch was nicht mehr stimmen!

Bei Oma gab’s eben nur einmal in der Woche Fleisch. Meine Mutter leistete sich für uns Kinder den Luxus von zwei Fleischgerichten pro Woche und genügend Wurst, damit wir anständig wachsen.

Auswüchse, die nicht sein müssen

Immer wieder  gehen Shitstorms über Facebook, weil es Mütter nicht schaffen, die Bedürfnisse des Kindes in den Fokus zu stellen. Egal ob sie ihrem Kleinkind ein Rädchen Fleisch Wurst beim Metzger gönnen, oder das Kind auch mal Veganes zu essen geben. Der Tenor: Sie würde ihre Kinder vergiften. Das ist doch Quatsch mit (Fleisch)Soße!

Kindgerechte Ernährung sollte ausgewogen sein.

Definitiv umgebracht hat allerdings eine Veganerin ihre Katze. In dem sie sie auf vegan umstellte hatte das Tier nach drei Monaten das Zeitliche gesegnet. Das ist beides  für mich absolut bescheuert.

Respektvoll mit Ressourcen umgehen. Respekt vor unserem Planeten, unserer Erde zeigen. Bewußt sein, daß unsere “Ressource Welt” endlich ist. Dass es verantwortungsvoller zugehen muss in Zukunft.

Aber auch Respekt vor den Mitmenschen. Respekt vor deren Religionen und Neigungen. Toleranz. Und somit bin ich beim nächsten Wort

Im Zweifelsfall direkt ab HOF!

Toleranz

„Ich küsse nur den veganen Mund!“ – „Du SCHNITZEL-MÖRDER!“

So wie ich akzeptiere, Veganer unter meinen Freunden zu haben, möchte ich auch toleriert werden. Ich bin nunmal Fleischesser und werde es auch bleiben. Warum muss man mir denn ständig einen anderen Lebensstil aufdrängen. Diese vorwurfsvollen Blicke wenn ich ein Schnitzel verspeise. Die Tisch – Themen, die aufkommen, sobald Fleisch serviert wird. Das ist sowas von intolerant. Das stößt mich derart ab, daß die eine oder andere Bekanntschaft wegen solchem Verhalten nicht mehr weiter geführt  wird.

Toleranz war gestern Akzeptanz ist heute!

Gerne koche ich ab und an Vegetarisches. Sogar vegane Rezepte finden sich unter meiner Sammlung. Aber es muss mir eben schmecken. Manch ein gutes Grundrezept habe ich verfeinert. Ich liebe Knoblauch und Zwiebeln und verstehe nicht, warum in diesen Rezepten damit so gespart wird. Ich stehe auf Röstaromen und dementsprechend wird das eben adaptiert. Damit habe ich nicht das Gericht “versaut”, wie jemand auf einem Post unlängst kommentierte, ich habe es eben für mich angepasst!

Die große Palmöl Lüge – Hetzkampagne gegen Ferrero

Ich mag Süßes und lasse es mir nicht vermiesen, weil Palmöl enthalten ist. Palmöl in Nutella ist eher der zu vernachlässigende Anteil, warum unsere Regenwälder abgeholzt werden. Dahinter steht eine riesige Industrie und gerade jetzt verwenden sie wahrscheinlich Palmöl, während Sie wie wild mit dem Rotstift in meinen Artikel rum kritzeln, wütend und ungläubig ob meiner Blasphemie. Und dann gehen sie in die Waschküche und werden jetzt wieder Palmöl verwenden und wenn sie in der Straßenbahn sitzen werden sie auf Palmöl sitzen und wenn sie kreativ sind, werden sie auch dem Palmöl begegnen.  Also lassen Sie doch bitte mein Nutella in Ruhe.

Es gibt nur eines, welches eine vorbildliche Toleranz besitzt. Ein Idol für uns alle. Und das ist die Natur. Gut. Irgendwann wird auch ihre Toleranz am Ende sein. Aber vielleicht blicken wir alle mal ehrfürchtig um uns und sagen: „DANKE Mutter Erde für deine scheinbar unendliche Toleranz.“

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