Reading Time: 3 minutes

Ganz Amazon

ist voll von Literatur über Vorbereitung und Tipps zum Camino. Vom Etappenplaner, Packliste, Reiseführer, Bildband und halben Doktorarbeiten zum Thema Blase oder nicht Blase – aufstechen oder nicht.

Je mehr man liest desto schwindliger wird man im Kopf! Und dann diese Ratschläge! 10 % Vom Körpergewicht sollte das Gepäck ausmachen. „45 Kilo Kampfgewicht? Tja Schätzchen da musst du wohl mit einer Unterhose auskommen und nimm bitte nur jeweils den linken Schuh mit!“ Der Übergewichtige mit 150 Kilo kann dafür dann Zimmer, Küche und Kabinett schleppen? DAS schau ich mir an. Und wenn man 10 Kilo abnimmt? Muss man dann Ballast „abwerfen“ ??  Ich bin hier doch etwas skeptisch und denke, Frauen nehmen generell zu viel mit. Ich werde nochmal 50% aussortieren, dann passt es hoffentlich.

Am Ende steht das alles bereit zum Einpacken.

Vorbereitung Packliste Camino Portugues
PINN ME @ PINTEREST

Der Rucksack

Mein Rucksack fasst 35 Liter und nicht mehr. Er hat Aussentaschen und Schlaufen um Wasserflaschen und Karten griffbereit zu haben. Ebenso einen integrierten Regenschutz. Die Länge der Verschlusslasche lässt sich regeln, sodaß auch eine Isomatte, oder eine Jacke schnell einfach mal darunter klemmen lässt.

Die Isomatte

Sie habe ich in der Mitte des Wegs verschenkt. Wer braucht auch im August eine Isomatte?

Der Schlafsack

Weil ich im August reise habe ich nur einen kleinen Seidenschafsack mit. Gemeinsam mit meinem Kikoy Tuch habe ich damit auch die kältesten Nächte in TUI überlebt.

Mein buntes Kikoy Tuch

Das dünne Baumwolltuch ersetzte mir Handtuch und diente auch mal als Halstuch. In kalten Nächten nahm ich es als zusätzliche Decke mit ins Bett. Vorteil: Es ist leicht und trocknet flott.

Schuhe

Meine derben Wanderschuhe werde ich schon im Flieger tragen. Dann liegen da noch ein paar Badeflip Flops bereit. Turnschuhe habe ich auch noch mit. Übrigens habe ich die ebenfalls gleich mit der Isomatte beim Pfarrer in Vale de Conde gelassen. Und ein paar Birkenstock Sandalen, die mir noch das leben retten sollen. Wandersandalen sind die beste Erfindung, seit der Mensch laufen kann.

Erste Hilfe Päckchen

Elastikbinde, Sportsalbe, und Silikonpflaster, die ich noch verfluchen werde, normale Pflaster, Schmerzmittel, Halstabletten, Jodspray, Nobite Mückenmittel das auch gegen allerlei anderes Getier gnadenlos hilft, Mückensalb und Taschentücher. Auf meiner Reise hätte ich lieber auch Wundauflagen, eine kleine Schere zum Zuschneiden, und Leukoplast eingesteckt. Aber das könnt ihr dann gleich selbst nachlesen.

Waschzeug

Eine Zahnbürste, kleine Mini Zahnpastatuben, Sonnenschutz,  Hirschtalgsalbe, und Shampoo. Das man mit Shampoo prima Wäsche waschen kann, sollte ich noch lernen.

Kleidung

  •  4 paar Bambussöckchen
  • 2 paar Wandersocken
  • 4 Unterhosen
  • 2 SportBHs
  • eine atmungsaktive Wanderhose, teilbar zum wechseln
  • 3 atmungsaktive Sport T-Shirts
  • ein Langarm Sport Shirt
  • eine leichte Wanderjacke
  • ein zusammenfaltbarer Regenschutz, der sich prima auch  als kleines Kissen eignet
  • Meinen langgereister Tropenhut. Ohne den gehe ich gar nirgends hin.
  • Sonnenbrille
  • Bikini

Nachdenklich blicke ich auf das kleine Häufchen Textiien und frage mich, warum ich sonst im Urlaub so viel mitgeschleppte. In Zukunft sollte ich dann auch auf anderen Reisen ein besseres Gefühl bekommen, was man so einpacken soll.

Sonstiges

  • Ich verzichte auf die Kamera. Mit dem Iphone 7 kann man wunderbar Fotos machen.
  • Ladekabel und 2 Powerbanks schleppe ich aber mit mir herum.
  • Der hochgepriesene Reiseführer kommt auch mit. Wenn ich auch später mitten auf dem Caminho auf eine APP stoße, die mich diesen verdammten Reiseführer wegwerfen lässt!
  • Und mein Pilgerpass und Reisepass ist auch eingepackt. Was braucht man mehr?

Für den ersten Abend in Porto ist ein Zimmer gebucht. Danach werde ich sehen, ob es Sinn macht vor zu reservieren. Schließlich weiß ich ja nicht wie viel ich am ersten Tag schaffen werde.

Die gut gemeinten Ratschläge aus den Büchern habe ich gelesen und dann weggelegt. Ich denke Bauchgefühl und eigene Erfahrungen werden die besseren Ratgeber sein.

Am Montag geht es also los. Ich halte euch mit Videos und diesem Tagebuch auf dem Laufenden.

Ultreia y Suseia

Hier geht es weiter:

Abflug und Angekommen – Porto 

 

 

TEILEN
Vorheriger ArtikelTeil III: Abenteuer Indien – Das Taj Mahal und Udaipur
Nächster ArtikelDer grüne Rock – Shopping – Kolumne Luxusprobleme
Marion
Sie ist die Initiatorin des LSLB-Magazins. Neben ihrer Tätigkeit im Management und Entwicklung, findet sie aber immer noch Zeit, selbst über die schönen Dinge des Lebens zu schreiben. Ihr Fokus liegt auf Hotelchecks und Städtereisen, Tipps und Tricks rund um das Thema. Sie hat eine Schwäche für den afrikanischen Kontinent und begleitet den Abenteuer Redakteur, wann immer sie kann in die Weiten der afrikanischen Savannen. Zudem ist sie der richtige Ansprechpartner, wenn es um Deine Werbeschaltung geht, oder um Anfragen zu Kooperationen.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here